{"id":1765,"date":"2020-03-29T11:00:00","date_gmt":"2020-03-29T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=1765"},"modified":"2021-01-16T23:43:36","modified_gmt":"2021-01-16T22:43:36","slug":"was-bei-der-ernaehrung-mit-barf-niemals-im-napf-landen-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/was-bei-der-ernaehrung-mit-barf-niemals-im-napf-landen-sollte\/","title":{"rendered":"Was bei der Ern\u00e4hrung mit Barf niemals im Napf landen sollte"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr einen Einsteiger sieht die F\u00fctterung mit Barf komplizierter aus, als sie eigentlich ist. Dabei ist es doch im Prinzip kinderleicht: Man nehme Fleisch, Knochen und Innereien und serviere es mit Gem\u00fcse und \u00d6len. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn nicht alles, was wir f\u00fcr gesund halten, ist wirklich vertr\u00e4glich f\u00fcr den Vierbeiner. Heute erfahrt Ihr bei uns, was niemals im Futternapf Eures Hundes landen sollte und warum.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Die No-Go's f\u00fcr den Hundenapf<\/h2>\n<p>Wahrscheinlich stand jeder, der seinen Hund mit Barf ern\u00e4hrt, schon einmal in der Gem\u00fcseabteilung und musste Google um Rat fragen, was als Beilage f\u00fcr das Hundeabendessen in Frage kommt. Gerade bei der gro\u00dfen Auswahl an Gem\u00fcse wird es kniffelig: Was davon vertr\u00e4gt ein Hund \u00fcberhaupt? Viele Obst- und Gem\u00fcsesorten, die wir bedenkenlos zu uns nehmen k\u00f6nnen, sind f\u00fcr einen Hund vollkommen ungeeignet. Doch nicht nur beim pflanzlichen Futteranteil gibt es einiges zu beachten, auch Fleisch und Knochen k\u00f6nnen zum Verh\u00e4ngnis werden. Wir haben f\u00fcr Euch zusammengefasst, was Ihr eurem Hund&nbsp;<strong>nicht&nbsp;<\/strong>f\u00fcttern solltet.<\/p>\n<h3>Der falsche Knochen<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-618 alignleft\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Beinmark-knochen-1-300x192.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Beinmark-knochen-1-300x192.png 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Beinmark-knochen-1.png 569w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Knochen sind ein wichtiger Bestandteil der Barf-Ern\u00e4hrung, denn sie decken den Calziumbedarf des Hundes und liefern wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe. Jedoch ist Knochen nicht gleich Knochen und einige sollten niemals im Hundenapf landen! Generell gilt: Knochen sollten nur im rohen Zustand verf\u00fcttert werden, denn dann sind sie elastisch und splittern nicht. Wurden Knochen oder auch Gr\u00e4ten im Fisch in irgendeiner Form erhitzt, sind sie spr\u00f6de und k\u00f6nnen den Verdauungstrakt des Hundes verletzen. In diesem Zustand gibt es nur einen richtigen Platz f\u00fcr die Knochen und dieser ist nicht der Hundenapf. R\u00f6hrenknochen wie Schenkelknochen k\u00f6nnen ebenfalls zum Splittern neigen und den Hund verletzen. Auch Beinscheiben k\u00f6nnen sich schnell vom Snack zur Gefahr entwickeln, wenn sich diese beim Kauen am Unterkiefer verkeilen. Das glaubt Ihr nicht? Ist bisher doch jedes Mal gut gegangen? In <a href=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/beinscheiben-verfuettern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Artikel<\/a> haben wir Euch bereits davon berichtet. Wunderbar geeignet f\u00fcr die Barf-Ern\u00e4hrung sind Knochen mit einem hohen Fleischanteil, zum Beispiel Brustst\u00fccke oder H\u00e4lse. Unbeaufsichtigt sollte man Knochen generell niemals f\u00fcttern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gefahr im Fleisch<\/h3>\n<p>Welche Fleischsorte am besten schmeckt, wei\u00df jeder Hund f\u00fcr sich am besten. Eine Sorte jedoch ist f\u00fcr unseren Vierbeiner sogar gef\u00e4hrlich: Die Rede ist vom rohen Schweinefleisch. Darin kann der Aujetzky-Virus enthalten sein, der zwar f\u00fcr uns Menschen ungef\u00e4hrlich ist, Hunde aber mit der t\u00f6dlichen Pseudowut infiziert. Da die Viren erst ab 60\u00b0C abget\u00f6tet werden und R\u00e4ucher\u00f6fen diese Temperaturen nicht erreichen, sollten Finger und Pfoten auch von Produkten wie Schinken und Salami gelassen werden. Auch Kehlkopffleisch und Schilddr\u00fcsengewebe sollten bei der Fleischauswahl vermieden werden und ihren Weg nicht in den Napf finden. Darin enthaltene Schilddr\u00fcsenhormone k\u00f6nnen die Schilddr\u00fcse des Hundes aus dem Gleichgewicht bringen und zu einer Schilddr\u00fcsenfehlfunktion f\u00fchren. Ebenfalls gef\u00e4hrlich werden kann der Schilddr\u00fcse zu viel Jod, das in Algen als Erg\u00e4nzungsmittel vorkommt. Die Dosierung sollte also nicht zu gro\u00dfz\u00fcgig erfolgen, da sie sonst mehr schadet statt nutzt.<\/p>\n<p>Zu viel von zu wenig ist nicht gesund \u2013 Die Vielfalt macht's. Wer immer die gleiche Fleischsorte f\u00fcttert, deckt nicht den Bedarf aller wichtiger N\u00e4hrstoffe ab. Einseitige Fleischauswahl kann zu Mangelerscheinungen f\u00fchren und den Hund \u00fcber l\u00e4ngere Zeit sch\u00e4digen. Statt nur auf eine Sorte Fleisch zu vertrauen, lohnt es sich, die Speisekarte durch wechselnde Fleischsorten zu erg\u00e4nzen. Dasselbe gilt auch f\u00fcr Gem\u00fcse und Obst: Wechselnder Pflanzenanteil enth\u00e4lt viele unterschiedliche Vitamine.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Mensch bei einer gesunden Ern\u00e4hrung mageres Fleisch ohne Fett bevorzugt, sollte unser vierbeiniger Freund es eher andersherum halten. Zu oft mageres Fleisch kann Leber und Niere beeintr\u00e4chtigen, da zu viele Eiwei\u00dfabbauprodukte entstehen. Um den Energiebedarf des Hundes optimal zu decken, geh\u00f6rt ein gewisser Fettgehalt im Fleisch f\u00fcr eine optimale Ern\u00e4hrung dazu.<\/p>\n<h3>Giftiges Gem\u00fcse<\/h3>\n<p>Gem\u00fcse geh\u00f6rt zu einer gesunden Hundeern\u00e4hrung dazu, doch einige Gem\u00fcsearten, die dem Menschen bek\u00f6mmlich sind, sind f\u00fcr Hunde giftig. Avocado enth\u00e4lt s\u00e4mtliche uns bekannter Vitamine und ist f\u00fcr den Menschen sehr gesund und lecker, unser vierbeiniger Freund kann davon jedoch eine starke Vergiftung bekommen. Ein No-Go im Hundenapf! Nachtschattengew\u00e4chse wie Tomaten, Aubergine, rohe Kartoffeln oder Paprika enthalten Solanin und verursachen Schleimhautsch\u00e4den, Erbrechen und Atemnot beim Hund. H\u00fclsenfr\u00fcchte wie Erbsen, Bohnen oder Soja enthalten im rohen Zustand Phasin, das Darmschleimhaut und -flora sch\u00e4digt. Weintrauben, sowohl frisch als auch in getrockneter Form als Rosinen, sind f\u00fcr Hunde giftig. Im schlimmsten Fall f\u00fchrt zum t\u00f6dlichen Nierenversagen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1766 aligncenter\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Was_sollte_bei_der_Barf_Ernaehrung_nicht_gemacht_werden-1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Was_sollte_bei_der_Barf_Ernaehrung_nicht_gemacht_werden-1-1.jpg 1000w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Was_sollte_bei_der_Barf_Ernaehrung_nicht_gemacht_werden-1-1-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Was_sollte_bei_der_Barf_Ernaehrung_nicht_gemacht_werden-1-1-768x535.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele Hunde Himbeeren und Erdbeeren als gesunde Leckerei sch\u00e4tzen, sind nicht alle Beerenarten so bek\u00f6mmlich Holunderbeeren verursachen einem Hund &nbsp;zum Beispiel ziemliche Bauchschmerzen. Rohe scharfe Zwiebeln m\u00f6chte wahrscheinlich kein Hund gern fressen, aber als Beilage zum Fleisch vielleicht? Nein, s\u00e4mtliche Lauch- und Zwiebelarten oder Rettich geh\u00f6ren beim Barfen nicht in den Napf. Eine Ausnahme w\u00e4re Knoblauch als medizinischer Zusatz: Bei alten oder kranken Hunden ist die Eigenschaft, das H\u00e4moglobin der roten Blutk\u00f6rperchen zu zerst\u00f6ren, gewollt, jedoch sollte diese Zugabe nur im Einzelfall erfolgen.<\/p>\n<p>Jedoch gibt es auch bei ungiftigen Gem\u00fcsearten einen Haken: Hunde k\u00f6nnen bekanntlich keine pflanzlichen Zellw\u00e4nde aufspalten. Eine komplette M\u00f6hre geh\u00f6rt genauso wenig in einen Hundenapf wie ein Klumpen Erde, denn beides w\u00fcrde einfach unverdaut aus unserem Hund wieder herauskommen. Von daher hei\u00dft die Devise bei Obst und Gem\u00fcse: P\u00fcrieren geht \u00fcber Probieren. Obwohl es gerade der Trend ist, sich vegetarisch oder sogar vegan zu ern\u00e4hren, sollte man nicht vergessen, dass der Hund ein Raubtier und damit auch ein Fleischfresser ist und nicht ausschlie\u00dflich von pflanzlicher Kost leben kann. Eine vegetarische Ern\u00e4hrung geh\u00f6rt deswegen nicht in den Hundenapf!<\/p>\n<h3>Was bei der Ern\u00e4hrung mit Barf absolut nie in den Napf geh\u00f6rt<\/h3>\n<p>Eigentlich sollte es jedem Hundebesitzer klar sein, dass in einer Hundemahlzeit Gew\u00fcrze nichts verloren haben. Salz wird \u00fcber blutiges frisches Fleisch aufgenommen und muss im Normalfall nicht zus\u00e4tzlich zugegeben werden. Scharfe Gew\u00fcrze wie Pfeffer, die wir in unseren Speisen sch\u00e4tzen, geh\u00f6ren auf keinen Fall in den Hundenapf, ebenso wie Zucker. Xylit als Zuckerersatz ist nicht nur giftig, sondern kann beim Hund sogar zum Tod f\u00fchren. Bei der normalen Futterzubereitung k\u00e4me wahrscheinlich keiner auf die Idee, doch gerade in den k\u00e4lteren Monaten verirren sich die seltsamsten Zutaten in den Hundepl\u00e4tzchenteig. Gew\u00fcrznelken duften in dieser heimeligen Zeit von \u00fcberall, gefressen werden sollten sie aber keinesfalls, sonst ist der Durchfall vorprogrammiert. Am bekanntesten ist wahrscheinlich, dass Hunde keine Schokolade fressen d\u00fcrfen. In Kakao und somit auch in Schokolade enthaltene Theobromin ist giftig und kann sogar in kleinen Mengen zum Tod f\u00fchren. Je h\u00f6her der Kakaoanteil in der Schokolade ist, desto gef\u00e4hrlicher ist sie f\u00fcr den Hund. Auch kleine Dinge, die wir f\u00fcr besondere Leckerbissen halten, k\u00f6nnen schlecht f\u00fcr den Magen unseres felligen Freundes sein. So geh\u00f6rt Erdnussbutter, die in vielen Rezepten f\u00fcr selbstgemachte Hundekekse als besonders lecker gepriesen wird, leider auch zu den No-Go's f\u00fcr den Napf, da Erdn\u00fcsse sogar f\u00fcr epileptische Anf\u00e4lle verantwortlich gemacht werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr einen Einsteiger sieht die F\u00fctterung mit Barf komplizierter aus, als sie eigentlich ist. Dabei ist es doch im Prinzip kinderleicht: Man nehme Fleisch, Knochen und Innereien und serviere es mit Gem\u00fcse und \u00d6len. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn nicht alles, was wir f\u00fcr gesund halten, ist wirklich vertr\u00e4glich f\u00fcr&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/was-bei-der-ernaehrung-mit-barf-niemals-im-napf-landen-sollte\/\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Was bei der Ern\u00e4hrung mit Barf niemals im Napf landen sollte<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":1768,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1,41],"tags":[50,56,57,58,60,67],"class_list":["post-1765","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-barfen","tag-barfen","tag-fleisch","tag-gefaehrlich","tag-gemuese","tag-giftig","tag-knochen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1765"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6701,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1765\/revisions\/6701"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1768"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}