{"id":2365,"date":"2022-12-31T11:54:00","date_gmt":"2022-12-31T10:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=2208"},"modified":"2023-01-04T11:52:28","modified_gmt":"2023-01-04T10:52:28","slug":"barf-die-optimale-ernaehrung-fuer-hunde-mit-allergien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/barf-die-optimale-ernaehrung-fuer-hunde-mit-allergien\/","title":{"rendered":"Barf &#8211; Die optimale Ern\u00e4hrung f\u00fcr Hunde mit Allergien"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Allergien schr\u00e4nken nicht nur Menschen im Alltag ein, auch Hunde und andere Haustiere k\u00f6nnen unter ihnen leiden. Die richtige Ern\u00e4hrung kann dabei helfen, den l\u00e4stigen Symptomen den Gar aus zu machen. Was hinter der Allergie eines Hundes stecken kann und warum sich gerade Barf in der Mehrzahl der F\u00e4lle als die effizienteste Methode darstellt, um seinen Vierbeiner von den l\u00e4stigen allergischen Reaktionen zu befreien, soll der folgende Beitrag zeigen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Allgemeine Informationen zum Thema Allergien beim Hund<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vierbeinige Allergiker reagieren auf eigentlich unbedenkliche Stoffe pathologisch und erleben infolgedessen unangenehme bis schmerzhafte Symptome. Dabei handelt es sich, wie beim Menschen, um eine angeborene Eigenschaft des Organismus, die sich jedoch erst nach wiederholtem Kontakt mit dem jeweiligen Allergen offenbart. Die fehlerhafte Reaktion des tierischen Immunsystems zeigt sich bei Umweltallergenen in der Regel zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr. Futtermittelallergien k\u00f6nnen sich dagegen jederzeit ausbilden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die h\u00e4ufigsten Allergien beim Hund<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die am h\u00e4ufigsten festgestellte Allergie ist die Flohallergie, danach folgt die atopische Dermatitis als Folge einer Reaktion auf Umweltallergene. Auf dem dritten Rang landet die Futtermittelallergie, bei der die Hunde gegen tierische und pflanzliche Eiwei\u00dfe allergisch sind. Letztere ist die Allergieform, bei der sich eine Nahrungsumstellung auf Barf als n\u00fctzlich erweisen kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Flohallergie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die h\u00e4ufigste Allergie unter Hunden ist die gegen Flohspeichel, die unsch\u00f6ne Symptome wie Haarausfall, heftigen Juckreiz, Hautirritationen und -entz\u00fcndungen zur Folge hat. Wenn man auf den Liegefl\u00e4chen oder im Fell seines Hundes Flohkot findet, ist die Ursache eindeutig. Eine regelm\u00e4\u00dfige Flohkur kann das Problem aus der Welt schaffen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Atopische Dermatitis<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ein Hund an atopischer Dermatitis leidet, zeigen sich auf seiner Hautoberfl\u00e4che entz\u00fcndete Stellen, die sich in der Regel zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr erstmalig feststellen lassen. Betroffen sind vor allem die Ohren, die Achseln, die Pfoten oder auch die Regionen um den After. Grund f\u00fcr die heftigen Hautirritationen sind s\u00e4mtliche Allergene, die \u00fcber die Haut oder die Atemwege in den Organismus gelangen. Dabei kann der Hund auf Pollen, Hausstaub- und Futtermilben oder Schimmelpilze reagieren. Beim Tierarzt kann mittels Blut- und Intrakutantest eine klare Diagnose gestellt werden. Langfristig k\u00f6nnen nur Spezialb\u00e4der, Antihistaminika oder eine Hyposensibilisierung helfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sonderfall bakterielle \u00dcberempfindlichkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer bakteriellen \u00dcberempfindlichkeit leidet der Vierbeiner an denselben Symptomen wie einer atopischen Dermatitis, weshalb sie oft schwer als solche zu identifizieren ist. Die bakterielle Hypersensibilit\u00e4t ist jedoch keine klassische Allergie, sondern eine \u00dcberreaktion auf Bakterienst\u00e4mme der Haut wie zum Beispiel Staphylokokken. Wenn sich der Verdacht auf dieses Leiden best\u00e4tigt, kann man seinem Hund mit medizinischen Shampoos oder kortisonhaltigen Salben Linderung verschaffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Futtermittelallergie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hunde, die an einer Futtermittelallergie leiden, haben es nicht leicht, denn oft dauert es eine Zeit, bis ihre Symptome wie Hautentz\u00fcndungen, Verdauungsprobleme oder die chronische Ohrentz\u00fcndung richtig gedeutet werden. Ausgel\u00f6st werden die Begleiterscheinungen durch eine allergische Reaktion, auf im Futter enthaltene Proteine wie Getreide, Mais, Huhn- oder Rindfleisch. Ob der Hund eine Futtermittelallergie hat, kann der Tierarzt zwar auch \u00fcber einen kostspieligen Bluttest feststellen, in der Regel, wird er jedoch die Einhaltung einer strikten Ausschlussdi\u00e4t verordnen. L\u00e4sst sich nach Ablauf der Di\u00e4tphase, bei erneuter Gabe der alten Futtermittel erkennen, dass der Hund abermals Symptome ausbildet, gilt es, den Hund k\u00fcnftig anderweitig zu ern\u00e4hren und die ausl\u00f6senden Proteine vom Speiseplan zu verbannen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/www.barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/dog-g3e81cb2b1_640.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7411\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/dog-g3e81cb2b1_640.jpg 640w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/dog-g3e81cb2b1_640-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontaktallergie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Allergieform ist besonders schwierig nachzuweisen, da der beim Menschen g\u00e4ngige Epikutantest bei Hunden nicht umgesetzt werden kann. Hunde k\u00f6nnen bei einer Kontaktallergie auf Weichmacher im Spielzeug, das Metall ihres Napfes oder auch Teppichduftstoffe reagieren, was sich jeweils an den entz\u00fcndeten Kontaktstellen wie Maul, Pfoten, Bauch oder aber dem ganzen K\u00f6rper zeigen kann. Die einzige M\u00f6glichkeit, mit der eine Kontaktallergie festgestellt werden kann, ist das achtw\u00f6chige Fernhalten des Hundes von der vermuteten Substanz bzw. dem verd\u00e4chtigen Objekt. Nach Ablauf dieser Frist, gibt man dem Hund den Gegenstand zur\u00fcck und dokumentiert seine Reaktionen. Treten die Symptome erneut auf, m\u00fcssen die Ausl\u00f6ser den Haushalt verlassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Arzneimittelallergie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer Arzneimittelallergie, zeigt sich ein Hund kurz nach einer Impfung, dem Auftragen einer Salbe oder dem Verabreichen einer Tablette als sehr abgeschlagen, kann jedoch auch einen Ausschlag rund um die betroffene Stelle entwickeln oder erleidet im schlimmsten Fall Atembeschwerden. Wer einen solchen Zusammenhang zwischen einem Medikament und den Reaktionen des Tieres bemerkt, sollte dringend den Tierarzt aufsuchen. Bei einer Arzneimittelallergie hilft nur das Ausweichen auf alternative Pr\u00e4parate.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Allergien beim Hund feststellen \u2013 die Methoden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist, zun\u00e4chst einmal gr\u00fcndlich abkl\u00e4ren zu lassen, von welcher Allergie der Vierbeiner betroffen ist. Dabei f\u00fchrt kein Weg am Tierarzt vorbei, denn eine unbehandelte Allergie l\u00f6st unangenehme Begleiterscheinungen wie Durchfall oder Ekzeme beim Hund aus, die nicht in Eigenregie behandelt werden sollten. Eine gr\u00fcndliche Beobachtung des Essverhaltens und der sonstigen Tagesabl\u00e4ufe des Tieres kann jedoch dabei helfen, schneller eine Diagnose zu stellen und den vierbeinigen Allergiker richtig zu versorgen. Au\u00dferdem muss vor einer eventuellen Therapie ausgeschlossen werden, dass der Vierbeiner an einer anderen Erkrankung leidet. So kann beispielsweise Parasitenbefall \u00e4hnliche Hautirritationen wie eine Allergie ausl\u00f6sen. Die endg\u00fcltigen Diagnosen stellt der Veterin\u00e4r auf Basis klinischer Untersuchungsergebnisse. Im Falle einer m\u00f6glichen Allergie handelt es sich dabei um Blut- oder Intrakutantests. Wird eine Futtermittelallergie angenommen, verordnet der Tierarzt dagegen eine Ausschlussdi\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Ausschlussdi\u00e4t beim Hund richtig durchf\u00fchren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um einer Futtermittelunvertr\u00e4glichkeit auf die Schliche zu kommen, gilt es, seinen Vierbeiner einer Ausschlussdi\u00e4t zu unterziehen. Das Konzept ist dabei ebenso simpel wie effektiv: Der Hund bekommt keinerlei Futtermittel mehr gereicht, mit denen er in seinem Leben bisher konfrontiert wurde. Zu Beginn w\u00e4hlt man eine Frischfleischsorte aus, welche der Vierbeiner niemals zuvor oder \u00e4u\u00dferst selten vorgesetzt bekommen hat. Der Tierarzt kann einen bei der Auswahl einer besonders gut f\u00fcr die Ausschlussdi\u00e4t geeigneten Fleischsorte unterst\u00fctzen, meistens wird jedoch Pferde-, Strau\u00df- oder sogar K\u00e4ngurufleisch empfohlen. Achtung: Sollte ein Ratgeber zu Lammfleisch raten, ist dieser \u00fcberholt, denn dadurch, dass Lamm inzwischen im Futtermittelbereich zum Standard geh\u00f6rt, ist es nicht mehr f\u00fcr eine Ausschlussdi\u00e4t geeignet. Wenn die Auswahl des Fleischsorte abgeschlossen ist, muss noch eine Kohlenhydratquelle ausgesucht werden, die im Verlauf der Di\u00e4t konsequent zum Fleisch gereicht wird. Das kann beispielsweise Hirse sein, aber auch Kartoffeln kommen in Frage. Au\u00dferdem m\u00fcssen Leckerchen oder Kauknochen vom Speiseplan verschwinden, es sei denn, diese bestehen aus den Futtermitteln der Ausschlussdi\u00e4t. Wer die Ausschlussdi\u00e4t seines Vierbeiners acht Wochen lang einh\u00e4lt, kann so die optimalen neutralen Bedingungen schaffen, um die Futtermittelallergie zu diagnostizieren. Wird der Vierbeiner nach der Di\u00e4tphase n\u00e4mlich erneut mit seinem vorherigen Essen konfrontiert und zeigt er daraufhin die fr\u00fcheren Symptome, ist das Vorliegen einer Futtermittelallergie gesichert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sonderfall Kreuzallergien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am schwierigsten ist die Diagnose bei den sogenannten Kreuzallergien. Denn auch beim Hund kann es zu einer \u00dcberempfindlichkeit auf diverse Allergene kommen: Einige Vierbeiner reagieren einzig auf bestimmte Allergenkategorien, andere wiederum auf s\u00e4mtliche Ausl\u00f6ser, ob diese sich nun in der Umwelt oder im Futtermittel befinden. Daher kann es beispielsweise geschehen, dass ein Hund, der h\u00e4ufig Zeit inmitten bl\u00fchender Getreidefelder verbracht hat und dabei mit verschiedenen Pollen konfrontiert wurde, im Anschluss daran eine atopische Dermatitis gegen\u00fcber Getreide im Futter ausbildet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Allergie adieu dank Barf &#8211; unter bestimmten Voraussetzungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer nach der Ausschlussdi\u00e4t Klarheit dar\u00fcber hat, dass der Hund unter einer Futtermittelallergie leidet, kann ganz simpel zum allergikerfreundlichen Barfen \u00fcbergehen, indem er mit der Ausschlussdi\u00e4t fortf\u00e4hrt und dieser in vierw\u00f6chigen Intervallen weitere Komponenten hinzuf\u00fcgt. Sobald man auf diese Weise eine Auswahl aus zwei oder drei Fleischsorten und genauso vielen Kohlenhydratlieferanten zusammengestellt hat, ist es an der Zeit, einen Tierern\u00e4hrungsexperten aufzusuchen. Das kann ein darauf spezialisierter Tierarzt, Tierheilpraktiker oder auch ein gesondertes Institut sein. Unter der Anleitung des Experten, l\u00e4sst sich dann ein ausgewogener Ern\u00e4hrungsplan erstellen, der unter Ber\u00fccksichtigung der Allergie des Vierbeiners f\u00fcr alle n\u00f6tigen N\u00e4hrstoffe sorgt. Denn auch beim Barfen kommt es auf die facettenreiche Zusammensetzung des Futters an, da eine eint\u00f6nige Futtergabe neue Unvertr\u00e4glichkeiten zur Folge haben kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die richtigen Barf-Zutaten f\u00fcr allergische Hunde<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Allergiker gilt auch beim Barfen weiterhin, dass rohes Pferdefleisch eine gute Grundlage ist. Doch auch exotischere Fleischsorten, wie K\u00e4nguru oder Strau\u00df k\u00f6nnen sich zur Mahlzeitenzusammenstellung eignen. Dar\u00fcber hinaus sollte man daran denken, dass Hunde Getreidesorten, die Gluten enthalten, nicht gut verarbeiten k\u00f6nnen und daher oftmals allergisch darauf reagieren. In erster Linie gilt das f\u00fcr Mais und Weizen, die dementsprechend nicht den Weg auf den Barf-Speiseplan finden sollten. Bessere Beilagen sind Kartoffeln oder S\u00fc\u00dfkartoffeln, welche die meisten Hunde vertragen. Welche Zutaten unabh\u00e4ngig von Allergien niemals beim Barfen verf\u00fcttert werden sollten, kl\u00e4rt \u00fcbrigens <a href=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/was-bei-der-ernaehrung-mit-barf-niemals-im-napf-landen-sollte\/\" target=\"_blank\">dieser Beitrag<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Immer eine gute Sache: Das F\u00fctterungstagebuch<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer den \u00dcberblick \u00fcber das Befinden seines futtermittelallergischen Lieblings behalten will, sollte auch beim Barfen dokumentieren, was der Hund wann zu essen bekommen hat. Zum einen hilft es dabei, den Speiseplan nach der Ern\u00e4hrungsumstellung vorsichtig weiter zu erg\u00e4nzen und so ausgewogen zu halten, zum anderen l\u00e4sst sich so augenblicklich feststellen, ob der Vierbeiner auf bestimmte Zutaten ebenfalls allergisch reagiert. Denn auch beim sorgf\u00e4ltig ausgef\u00fchrten Barfen besteht keine hundertprozentige Gewissheit, dass der Organismus des Hundes nicht doch wieder auf eine Futterkomponente allergisch reagiert. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr gering, da der Halter beim Barfen viel mehr Kontrolle \u00fcber die Zusammensetzung der Hundenahrung besitzt, als wenn er industrielles Allergikerfutter kauft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zum Abschluss: Die Sache mit dem Allergiefutter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Halter eines allergischen Tieres, entscheiden sich dazu, der Einfachheit oder Bequemlichkeit halber hypoallergenes Trockenfutter zu kaufen. An und f\u00fcr sich obliegt diese Entscheidung jedem selbst, doch es gibt gerade beim vierbeinigen Allergiker vornehmlich Nachteile, wenn man sich f\u00fcr eine Fertigf\u00fctterung entscheidet. Erstens wei\u00df man nie, in welchem Verh\u00e4ltnis die jeweiligen Zutaten verwendet wurden und zweitens hat man gerade beim Trockenfutter die erh\u00f6hte Gefahr eines Futtermilbenbefalls durch falsche Lagerung, der erneute Allergiesch\u00fcbe zur Folge haben kann. Dieses Risiko l\u00e4sst sich nur eind\u00e4mmen, indem man sein Trockenfutter vorab einfriert und einweicht und selbst dann k\u00f6nnte noch ein Restrisiko bestehen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten im Trockenfutter F\u00fcllstoffe wie Soja, R\u00fcben oder Weizen verarbeitet sein, die f\u00fcr Hunde schwer bek\u00f6mmlich sind, weshalb es wichtig ist, die Zutatenliste genauestens zu pr\u00fcfen, damit der Getreideanteil des Futters bei weniger als zehn Prozent liegt. Angesichts dieser ganzen, zus\u00e4tzlich n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen, ist der Kauf des hypoallergenen Fertigfutters keineswegs eine Erleichterung, sondern versetzt den Halter im Vergleich zur Rohf\u00fctterung, in noch gr\u00f6\u00dferen Vorbereitungsstress.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Barf ist stressfrei und zahlt sich aus<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer einen futtermittelallergischen Hund hat, lernt durch das Einhalten der Ausschlussdi\u00e4t bereits die wichtigsten Regeln des Barfens kennen. Im Anschluss daran, den Speiseplan in geregelten Abst\u00e4nden auszuweiten ist kein gro\u00dfer Aufwand mehr und durch die pers\u00f6nliche Kontrolle der verwendeten Zutaten besteht ein geringeres Risiko einen neuen Allergieschub zu riskieren, als wenn man sich f\u00fcr hypoallergenes Industriefutter entschieden h\u00e4tte. Wer barft, hat die Reaktionen und die Ern\u00e4hrung seines Vierbeiners stets im Blick und kann dem zust\u00e4ndigen Veterin\u00e4r besser Auskunft geben, insbesondere wenn ein F\u00fctterungstagebuch gef\u00fchrt wird. Barf ist somit die optimale Ern\u00e4hrungsform, um einer Futtermittelallergie entgegen zu wirken.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allergien schr\u00e4nken nicht nur Menschen im Alltag ein, auch Hunde und andere Haustiere k\u00f6nnen unter ihnen leiden. Die richtige Ern\u00e4hrung kann dabei helfen, den l\u00e4stigen Symptomen den Gar aus zu machen. 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