{"id":2383,"date":"2017-10-17T20:00:24","date_gmt":"2017-10-17T18:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=2276"},"modified":"2021-01-16T23:33:12","modified_gmt":"2021-01-16T22:33:12","slug":"mein-hund-will-nicht-ins-auto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/mein-hund-will-nicht-ins-auto\/","title":{"rendered":"Mein Hund will nicht ins Auto! Daran k\u00f6nnte es liegen"},"content":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnde, warum Dein Hund nicht ins Auto m\u00f6chte, k\u00f6nnen vielseitig sein. Reiskrankheit, Schmerzen beim Ein- und Aussteigen sind m\u00f6gliche Ursachen. Welche weiteren Gr\u00fcnde es geben kann, wie man sie erkennt und wie man den Hund dennoch ins Auto bekommt, erf\u00e4hrst Du, wenn Du weiterliest.<!--more--><\/p>\n<h2>M\u00f6gliche Gr\u00fcnde, warum Dein Hund nicht ins Auto m\u00f6chte<\/h2>\n<h3>Schmerzen beim Springen<\/h3>\n<p>Bevor Du davon ausgehst, dass Dein Hund mit dem Autofahren an sich Probleme hat, solltest Du auf Anzeichen von Schmerz achten. Besonders dann, wenn Dein Hund bisher keine Probleme beim Autofahren hatte, sondern erst seit kurzem nicht mehr ins Auto springen will. <strong>Schmerzen beim rein- und rausspringen<\/strong> am Auto, k\u00f6nnen ein m\u00f6glicher Grund sein. Lass Deinen Hund vom Tierarzt abchecken. Sollte der Tierarzt etwas entdecken, dann liegt die L\u00f6sung nahe, dass Dein Hund eine Einstiegshilfe bekommt. Du kannst ihn ins Auto heben, oder, sollte er zu schwer sein, eine <strong>Rampe zum Kofferraum<\/strong> aufstellen. Sollte Dein Hund die Schmerzen bereits mit dem Auto verkn\u00fcpfen und deswegen Angst entwickelt haben, dann ist eine behutsame Desensibilisierung wichtig. Lass ihn mit dem Auto wieder positive Ereignisse verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<h3>Dein Hund wird reisekrank<\/h3>\n<p>Bei Hunden ist es wie auch bei uns Menschen. Manchen wird w\u00e4hrend der Autofahrt schlecht, wenn sich die Au\u00dfenwelt bewegt und man selbst still h\u00e4lt. Es handelt sich dabei um eine optische T\u00e4uschung, die in der Natur ein Hinweis auf eine Vergiftung ist. Der Magen versucht dann, seinen Inhalt loszuwerden. \u00dcbelkeit und Erbrechen sind die Folge.<\/p>\n<p>Oft legt man lange Strecken zur\u00fcck, um seinen Welpen zu holen und der Welpe wird die gesamte Strecke mit dem Auto transportiert. Auf der langen Fahrt wird den meisten schlecht. Diese Erfahrung merkt sich Dein Hund und verkn\u00fcpft sie mit dem Auto. Folge ist, die Angst vor der Autofahrt und\/oder vor dem Auto. Auch wenn Dein Hund im Auto l\u00e4ngst nicht mehr reisekrank wird, bleibt die Angst oft dennoch bestehen.<\/p>\n<h3>Angst vor dem Auto<\/h3>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist, dass Dein Hund das Auto an sich als be\u00e4ngstigend empfindet. Das Innere ist in den meisten F\u00e4llen sehr dunkel, der Kofferraum ungem\u00fctlich und der Kofferraumboden rutschig. Also alles andere, als einladend f\u00fcr den Hund. Ebenfalls k\u00f6nnte die Angst vor dem Auto durch eine negative Erfahrung im oder beim Auto ausgel\u00f6st werden. Er st\u00f6\u00dft sich den Kopf im Auto, kann sich nicht halten oder h\u00f6rt einen lauten Knall, w\u00e4hrend er im Auto sitzt.<\/p>\n<h3>Angst vor der Hundebox<\/h3>\n<p>Den Hund im Auto durch eine Hundebox zu sichern, ist sehr vorbildlich. Wenn der Hund aber ohne Vorbereitung in eine Hundebox gesperrt wird, kann das Panik verursachen.<\/p>\n<h2>5 Anzeichen, dass Dein Hund Angst hat<\/h2>\n<h3>Hecheln<\/h3>\n<p>Hecheln ist ein typisches Zeichen f\u00fcr Beunruhigung. Der Hund kann aber auch aus anderen Gr\u00fcnden hecheln, z.B. bei Aufregung im Allgemeinen oder wenn ihm warm ist. Achte auf die Maulwinkel Deines Hundes. Sie sagen Dir, ob er gestresst oder entspannt ist. Sind sie stark nach hinten gezogen und meidet er Blickkontakt, dann ist das ein Zeichen von Stress.<\/p>\n<h3>Zittern<\/h3>\n<p>Zittert Dein Hund am ganzen K\u00f6rper, dann ist das ein klares Zeichen f\u00fcr Angst.<\/p>\n<h3>Fluchtversuch<\/h3>\n<p>Dein Hund zieht stark an der Leine und versucht schnellstm\u00f6glich vom Auto wegzukommen.<\/p>\n<h3>starrer oder hektischer Blick<\/h3>\n<p>Wenn Dein Hund starrt und den Blickkontakt vermeidet, dann ist das ein Anzeichen von Furcht. Das gilt auch f\u00fcr einen hektischen Blick. Achte auch auf erweiterte Pupillen.<\/p>\n<h3>zusammengekauerte K\u00f6rperhaltung<\/h3>\n<p>Dein Hund macht sich klein und zieht die Rute zwischen die Beine.<\/p>\n<h2>6 Tipps, wie du Deinen Hund (wieder) ans Autofahren gew\u00f6hnst<\/h2>\n<p>Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, wenn es darum geht, den Hund f\u00fcr das Autofahren zu begeistern. F\u00fcr alle Methoden gilt aber ein Grundsatz: <strong>behutsam und geduldig vorgehen!<\/strong> Beachte, dass es f\u00fcr den Hund \u00e4u\u00dferst anstrengend ist, gegen seine Angst anzuk\u00e4mpfen. <strong>\u00dcberfordere Deinen Hund nicht.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<h3>Tipp 1 &#8211; Entspannt bleiben<\/h3>\n<p>Mach aus der Autofahrt kein Spektakel. Versuch nicht, Deinen Hund \u00fcberm\u00e4\u00dfig f\u00fcrs Autofahren zu motivieren. Lass Dich nicht auf Diskussionen ein. Damit best\u00e4tigst Du die Bef\u00fcrchtungen Deines Hundes, dass etwas nicht stimmt. Bleib ruhig und sprich nicht mit dem Hund. Bei kleineren Hunden kann es auch helfen, wenn man sie zum Auto tr\u00e4gt. Der K\u00f6rperkontakt zu seiner Vertrauensperson kann helfen. Au\u00dferdem kannst Du damit verhindern, dass Dein Hund Zeit schindet oder versucht zu fliehen.<\/p>\n<h3>Tipp 2 &#8211; Leerer Magen<\/h3>\n<p>Wenn Dein Hund im Autofahren soll, dann f\u00fcttere ihn vorher nicht. So kannst Du der Reis\u00fcbelkeit vorbeugen. Au\u00dferdem ist es gut, wenn Dein Hund seine Gesch\u00e4fte erledigen konnte und einen sch\u00f6nen Spaziergang hinter sich hat. Bei reisekranken Hunden f\u00e4hrt es sich mit leerem Magen besser.<\/p>\n<h3>Tipp 3 &#8211; N\u00e4he des Autos f\u00f6rdern<\/h3>\n<p>Dein Hund m\u00f6chte nicht einmal in die N\u00e4he des Autos kommen? Dann habe Geduld und arbeite drau\u00dfen mit ihm. N\u00e4hert euch dem Auto langsam. So lange er entspannt bleibt, bekommt er ein Lerckerchen. Wenn die Anspannung gr\u00f6\u00dfer wird, dann stelle Dich zwischen den Hund und das Auto und locke ihn mit einem Leckerli noch ein kleines St\u00fcck n\u00e4her ans Auto heran. Wenn er es sich holt, dann entfernt euch wieder vom Auto. Er sollte dann jedes Mal dem Auto n\u00e4her kommen.<\/p>\n<h3>Tipp 4 &#8211; Gem\u00fctliches Auto<\/h3>\n<p>Achte darauf, dass das Auto ein angenehmer Ort f\u00fcr Deinen Hund ist. Eine Hundedecke, ein Kissen und das Lieblingsspielzeug reinlegen \u2013 schon wird\u2019s gem\u00fctlicher. In einigen Kofferr\u00e4umen findet man Wannen aus Kunststoff, die leicht rausnehmbar und waschbar sind. F\u00fcr den Halter ist das praktisch, aber f\u00fcr den Hund ist dieser rutschige Boden sehr unangenehm. Bedenke, dass der Hund dort steht und versucht sein Gleichgewicht zu halten, um nicht umzukippen. Es ist schon schwierig stehen zu bleiben, wenn man an Tempowechsel, Kurven und Bremsen denkt. Ein rutschiger Untergrund macht es noch schwieriger.<\/p>\n<h3>Tipp 5 &#8211; Hundebox<\/h3>\n<p>Hundeboxen k\u00f6nnen eine Entlastung f\u00fcr den Hund sein. Sie haben zwei Vorteile: <strong>Sie begrenzen den Blick<\/strong>. Der Hund kann nicht aus dem fahrenden Auto sehen. Wenn er nicht sehen kann, wie sich die Au\u00dfenwelt bewegt, dann wird ihm weniger schlecht. Bei reiskranken Hunden ein gro\u00dfer Vorteil. Der zweite Vorteil ist der enge Raum. <strong>Der Hund kann nicht so leicht umfallen.<\/strong> Gew\u00f6hne Deinen Hund im Haus an die Hundebox und mach sie zu einem Ort der Entspannung. Hunde lieben H\u00f6hlen, in die sie sich zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen. Leg eine gem\u00fctliche Unterlage in die Box und locke Deinen Hund erstmal mit Leckerlis in die Box. Wirf sie rein und lass sie ihn holen. Schnell merkt er, dass die Box keine Gefahr ist, sondern verkn\u00fcpft sie mit etwas Positivem. Die Box soll f\u00fcr ihn zu einem R\u00fcckzugsort werden, in dem er auch nicht gest\u00f6rt wird. Wenn die Box ins Auto kommt, dann k\u00f6nnen damit schon \u00c4ngste abgebaut werden und zur Entspannung beitragen.<\/p>\n<h3>Tipp 6 &#8211; Langsam ans Autofahren gew\u00f6hnen<\/h3>\n<p>Wenn es klappt, Deinen Hund in die N\u00e4he des Autos zu bekommen, dann kann er auch mal rein. Beginne damit, dass Du Deinen Hund kurz ins Auto setzt und ihn dann gleich wieder raus l\u00e4sst. Sobald das gut funktioniert, solltest du die T\u00fcren oder den Kofferraum schlie\u00dfen und Dich selbst ins Auto reinsetzen. Bleib kurz sitzen. Das n\u00e4chste Mal bleib etwas l\u00e4nger sitzen. Und dann wieder etwas l\u00e4nger. Nimm eine Zeitung mit und entspanne Dich.<\/p>\n<p>Du kannst dann einmal kurz den Motor anlassen und ihn dann wieder abstellen. Das machst du ein paar Mal. Damit gew\u00f6hnst du Deinen Hund an das Motorenger\u00e4usch. Erst wenn der Hund dabei entspannt bleibt, kannst Du das Auto mal bewegen. Bitte achte auf kurze Strecken, um ihn daran zu gew\u00f6hnen. Damit vermeidest Du, dass ihm \u00fcbel wird. Fahrt am besten an einen Ort, wo ihn etwas Sch\u00f6nes erwartet. Da k\u00f6nnte sein Hundefreund auf ihn warten, Auslauf oder ein sch\u00f6nes Spiel. Wenn er merkt, dass nach der Fahrt immer etwas Sch\u00f6nes passiert, dann geht er in Zukunft noch lieber ins Auto.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<ul>\n<li>Kl\u00e4re ab, warum Dein Hund nicht ins Auto will. Hat er Schmerzen, wird ihm schlecht oder hat er Angst vor dem Auto?<\/li>\n<li>Gew\u00f6hne Deinen Hund langsam und behutsam ans Autofahren. \u00dcberfordere Deinen Hund nicht!<\/li>\n<li>Bleibe selbst entspannt, wenn ihr zum Auto geht.<\/li>\n<li>Sorge daf\u00fcr, dass sich dein Hund wohl f\u00fchlt. Mit leerem Magen und einem gem\u00fctlichen Autoinnenraum.<\/li>\n<li>Eine Hundebox kann gegen \u00dcbelkeit helfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gute Fahrt!<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnde, warum Dein Hund nicht ins Auto m\u00f6chte, k\u00f6nnen vielseitig sein. Reiskrankheit, Schmerzen beim Ein- und Aussteigen sind m\u00f6gliche Ursachen. 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