{"id":302,"date":"2017-10-10T20:00:42","date_gmt":"2017-10-10T18:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=302"},"modified":"2021-01-16T23:32:55","modified_gmt":"2021-01-16T22:32:55","slug":"barf-fuer-erwachsene-hunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/barf-fuer-erwachsene-hunde\/","title":{"rendered":"BARF f\u00fcr erwachsene Hunde"},"content":{"rendered":"<p>In vorherigen Artikeln haben wir das Thema \u201eBarf\u201c aus einer sehr allgemeinen Perspektive betrachtet und zun\u00e4chst erkl\u00e4rt, was \u201eBarfen\u201c \u00fcberhaupt bedeutet und warum viele Vorurteile von Kritikern nicht \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. In diesem Artikel wollen wir nun erkl\u00e4ren, wie eine ausgewogene Barfern\u00e4hrung f\u00fcr erwachsene, gesunde Hunde aussehen sollte. Dies ist wichtig, denn auch beim Barfen kann man Fehler machen und nicht selten f\u00fchrt dies zu Mangelerscheinungen oder gesundheitlichen Problemen beim Hund und genau das wollen wir ja eigentlich mit dem Barfen verhindern.<\/p>\n<p>ABER keine Sorge, eine ausgewogene, gesunde Ern\u00e4hrung mit Barf ist nicht kompliziert. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kann seinen Hund gesund, ausgewogen und nat\u00fcrlich ern\u00e4hren.<\/p>\n<h2><strong>Regel Nr. 1: Futtermenge berechnen<\/strong><\/h2>\n<p>Die t\u00e4gliche Futtermenge f\u00fcr einen adulten, gesunden Hund sollte zwischen 2-4 % des K\u00f6rpergewichtes betragen. F\u00fcr einen 15 KG schweren Hund bedeutet dies also:<\/p>\n<p>2% : 15000*0,02= 300g<\/p>\n<p>4%: 15000*0,04= 600g<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-551\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/gEWICHT-1-1024x681.jpg\" alt=\"Quelle: http:\/\/bit.ly\/2mA09L4\" width=\"544\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/gEWICHT-1-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/gEWICHT-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/gEWICHT-1-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/gEWICHT-1-104x69.jpg 104w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/gEWICHT-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 544px) 100vw, 544px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die t\u00e4gliche Futtermenge sollte also zwischen 300-600g liegen. Dies scheint eine sehr gro\u00dfe Spanne zu sein. Hierbei m\u00fcssen aber die k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t und der Stoffwechsel des Hundes ber\u00fccksichtigt werden. Es empfiehlt sich, aus eigener Erfahrung zun\u00e4chst mit 3% zu beginnen und die Gewichtsentwicklung des Hundes zu beobachten und dann die Futtermenge nach und nach anzupassen.<\/p>\n<h2><strong>Regel Nr. 2: Zusammensetzung des Futters berechnen<\/strong><\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich versuchen wir, beim Barfen die Zusammensetzung eines Beutetiers zu imitieren. \u00dcber die genaue prozentuale Zusammensetzung gibt es jedoch bisher, je nach Autor, noch kleine Unterschiede. Aus eigener Erfahrung, k\u00f6nnen wir eine Ern\u00e4hrung in der Verteilung 80% tierische Bestandteile und 20% pflanzliche Bestandteile empfehlen.<\/p>\n<h3>Zusammensetzung der tierischen Bestandteile<\/h3>\n<p>Der Anteil an tierischen Bestandteilen sollte sich wie folgt aufteilen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-552\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.32.32-1-1024x687.png\" alt=\"\" width=\"847\" height=\"568\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.32.32-1-1024x687.png 1024w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.32.32-1-300x201.png 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.32.32-1-768x515.png 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.32.32-1-104x69.png 104w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.32.32-1.png 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 847px) 100vw, 847px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Grundsatz in dieser Ern\u00e4hrungsform ist die Abwechslung um den Bedarf zu decken. Jedes Fleisch enth\u00e4lt andere Werte, sodass man in der Regel das Muskelfleisch, die Knochen und Innereien von <strong>zwei bis drei verschiedenen Tieren<\/strong> f\u00fcttern sollte. \u00dcberwiegend rotes Fleisch. Das muss nicht t\u00e4glich sein, sondern \u00fcber einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen. Auf Schlund sollte aufgrund der Schilddr\u00fcsenhormone g\u00e4nzlich verzichtet werden.<\/p>\n<p>Nun stellt sich noch die Frage, ob <strong>st\u00fcckig oder gewolft f\u00fcttern<\/strong>? Ganz klar, sofern der Hund es gut frisst, ist st\u00fcckiges Fleisch vorzuziehen. Ihr fragt Euch warum? Es hat verschiedene Vorteile, wie z.B. die h\u00f6here Zahnreinigung durch das Zerkauen bzw. Rei\u00dfen des Fleisches oder die h\u00f6here Verdaulichkeit und als Folge davon bleibt der Hund l\u00e4nger satt.<\/p>\n<h4>Oft vergessen aber unverzichtbar &#8211; Fett<\/h4>\n<p>Zus\u00e4tzlich ist wichtig, dass der <strong>Fettgehalt zwischen 15 % &nbsp;und 25 %<\/strong> liegen sollte. Fett liefert die n\u00f6tige Energie f\u00fcr den Hund. Je nach Aktivit\u00e4t und K\u00e4lte, kann man das Fett entsprechend anpassen. Muss der Organismus des Hundes \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum ohne die Zuf\u00fctterung von Fett auskommen, zieht er sich Fett aus den Proteinen. Das wiederum wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus und schlussendlich auch auf die Ausscheidungsorgane wie Leber und Niere. Daher unbedingt an das Fett denken!<\/p>\n<p>Wie errechnet man die ben\u00f6tigte Menge bei 15 % Fett?<\/p>\n<p>Bei 100 Gramm Muskelfleisch m\u00fcssen es 15 Gramm Fettanteil sein (wir gehen von gew\u00fcnschten 15% aus)<\/p>\n<p>Sollte das Fleisch jedoch nur 6 % also 6 Gramm enthalten muss man die Menge des Muskelfleisches auf 91 Gramm anpassen und zus\u00e4tzlich 9 Gramm Fett zuf\u00fcttern.<\/p>\n<h4>Nicht zu vergessen &#8211; der Fisch<\/h4>\n<p>Was fehlt noch, um eine ausgewogene F\u00fctterung zu garantieren? <strong>Fisch<\/strong>! Fisch enth\u00e4lt viele essentielle Fetts\u00e4uren, Jod und Vitamin D. Jedoch muss man aufpassen, denn nicht jeder Fisch eignet sich zur F\u00fctterung.<\/p>\n<p>Fischsorten die Reich an Vitamin D sind, sind folgende :&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1959\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/sardine_1505289802-1-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/sardine_1505289802-1-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/sardine_1505289802-1-768x460.jpg 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/sardine_1505289802-1-1024x614.jpg 1024w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/sardine_1505289802-1-336x200.jpg 336w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/sardine_1505289802-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Regenbogen-Forelle<\/li>\n<li>Wildlachs<\/li>\n<li>Hering<\/li>\n<li>Sprotten<\/li>\n<li>Sardine<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fisch, speziell Seefische sind zus\u00e4tzlich ein guter Lieferant von Omega 3 Fetts\u00e4uren EPA und DHA. Leider decken Fleisch und Innereien den Bedarf nicht.<\/p>\n<p>Jedoch sollte man bei der Fischauswahl folgen Punkt beachten. Etliche Arten enthalten Thiaminase. Das ist ein Enzym das Vitamin B1 zerst\u00f6rt. F\u00fcttert man zuviel davon, kann ein Vitamin B1 Mangel entstehen.<\/p>\n<p>Thiaminase-freie Fische:<\/p>\n<ul>\n<li>Lachs<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1960 size-medium\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/dorade_1505289909-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/dorade_1505289909-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/dorade_1505289909-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/dorade_1505289909-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/dorade_1505289909-1-104x69.jpg 104w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/dorade_1505289909-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/li>\n<li>Seelachs<\/li>\n<li>Forelle<\/li>\n<li>Rotbarsch<\/li>\n<li>Markrele<\/li>\n<li>Dorsch \/ Kabeljau<\/li>\n<li>Doraden<\/li>\n<li>Flussbarsch<\/li>\n<li>Aal<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alles in allem sollte jedoch nicht auf Fisch verzichtet werden! Einmal w\u00f6chentlich sollte dieser auf dem Speiseplan stehen.<\/p>\n<h4>Was sollte man \u00fcber die F\u00fctterung von RFK &#8211; Rohe fleischige Knochen wissen<\/h4>\n<p>Generell gilt auch hier &#8211; Abwechslung! Verschiedene Knochen von unterschiedlichen Tieren f\u00fcr eine ausgewogene Ern\u00e4hrung f\u00fcttern. Bitte NIEMALS gekochte oder tragende Knochen f\u00fcttern. Gekochte Knochen splittern gerne. Tragende Knochen sind zu hart, sodass die Z\u00e4hne hierdurch brechen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es gibt Hunde, die vertragen keine RFK. Das \u00e4u\u00dfert sich \u00fcber Knochenkot oder Erbrechen. Hier kann man es mit gewolften Knochen probieren. Wahlweise kann man die Calciumversorgung mit Knochenmehl kompensieren.<\/p>\n<h4>Braucht man die Innerein wirklich oder kann man darauf verzichten?<\/h4>\n<p>Der Hund braucht Innereien! Diese enthalten alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Und stellen somit einen der wichtigsten Teile der F\u00fctterung dar.<\/p>\n<p>Die 15 % der Gesamtmenge setzten sich aus 1\/3 Herz, 1\/3 Leber und 1\/3 Niere, Milz und Lunge zusammen.<\/p>\n<h4>Braucht man es wirklich? &#8211; Getreide<\/h4>\n<p>Oft h\u00f6rt man, dass <strong>Getreide<\/strong>, z.B. Kartoffeln, Reis, Nudeln, Weizen, Hirse, Gerste und vieles mehr, gef\u00fcttert wird. Ist das sinnvoll? Die Grundlage von Barf basiert auf dem Fressverhalten des Wolfes. Dieser hat zwar den Mageninhalt des gerissenen Beutetieres gefressen allerdings sicherlich kein Getreide in Form von Reis, Kartoffeln oder \u00e4hnliches. Daher k\u00f6nnen wir auf die F\u00fctterung von Getreide mit gutem Gewissen verzichten. Aber braucht ein Hund denn keine Kohlenhydrate? Die wenigen Kohlenhydrate die er braucht, bekommt er \u00fcber das Fett, Muskelfleisch sowie das Obst und Gem\u00fcse. Energie liefert das Fett.<\/p>\n<p>Ein weiterer Grund weshalb wir Getreide ablehnen, liegt darin, dass Hunde vermehrt mit Allergien auf Getreide reagierten. Warum ist das so? Getreide enth\u00e4lt Gluten, Hunde reagieren h\u00e4ufig darauf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1961 size-medium\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/getreide_1505290074-1-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/getreide_1505290074-1-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/getreide_1505290074-1-768x515.jpg 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/getreide_1505290074-1-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/getreide_1505290074-1-104x69.jpg 104w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/getreide_1505290074-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Wenn man nicht auf die F\u00fctterung von Getreide verzichten m\u00f6chte, so sollte man auf Haferflocken zur\u00fcckgreifen. Diese bestehen aus leicht verdaulichem Eiwei\u00df und enthalten zum Gro\u00dfteil unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zusammensetzung der pflanzlichen Bestandteile<\/h3>\n<p>Der Anteil der pflanzlichen Bestandteile sollte sich wie folgt aufteilen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-554\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.42.10-1-1024x685.png\" alt=\"\" width=\"849\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.42.10-1-1024x685.png 1024w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.42.10-1-300x201.png 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.42.10-1-768x514.png 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.42.10-1-104x69.png 104w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Bildschirmfoto-2017-02-28-um-13.42.10-1.png 1298w\" sizes=\"auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px\" \/><\/p>\n<p><strong>Warum Obst und Gem\u00fcse f\u00fcttern?<\/strong><\/p>\n<p>Man hat bei Untersuchungen des Wolfes festgestellt, dass dieser den Mageninhalt des Beutetieres ebenfalls frisst. Somit wird dieser Teil mit der Gabe von Obst und Gem\u00fcse nachgeahmt.<\/p>\n<p>Bei pflanzlichen Bestandteilen ist zu beachten, dass Obst und Gem\u00fcse am besten <strong>p\u00fcriert<\/strong>&nbsp;verf\u00fcttert werden. Der Verdauungstrakt des Hundes ist ansonsten nicht in der Lage, die Bestandteile und Vitamine optimal aufzunehmen, da die Zellw\u00e4nde aufgrund des fehlenden Enzymes nicht aufgespaltet werden k\u00f6nnen. Vor der erstmaligen F\u00fctterung bestimmter Gem\u00fcse- und Obstsorten \u00fcberpr\u00fcfe bitte, welche Sorten von Hunden vertragen werden. Diese unterscheiden sich zum Teil von den f\u00fcr den Menschen vertr\u00e4glichen Sorten.<\/p>\n<h2><strong>Regel Nr. 3: Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, Zus\u00e4tze und weitere Bestandteile<\/strong><\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist eine Zuf\u00fctterung von Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln bis auf einige Ausnahmen nicht n\u00f6tig. Es ist auch nicht empfehlenswert sogenannte \u201eKomplettpulver\u201c zu verwenden, da diese meist in Verbindung mit einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung zu einer \u00dcberdosierung von N\u00e4hrstoffen f\u00fchren.<\/p>\n<h3>Bestandteile die zus\u00e4tzlich gef\u00fcttert werden sollten<\/h3>\n<h4>Seealgenpulver (Mineralien, Spurenelemente, Vitamine\u2026)<\/h4>\n<p>Jod ist ein wichtiges Thema in der Rohf\u00fctterung. Meiner Meinung nach ist es nicht m\u00f6glich Jodbedarf eines gesunden Hundes ohne ein nat\u00fcrliches Supplement zu decken. Jod ist kaum im Fleisch enthalten. Daher sollte jeder den Bedarf seines Hundes selbst errechnen anhand des NRC (National Research Council) Rechners. Aber Achtung, diese Werte sind f\u00fcr die Herstellung von Fertigfutter gedacht, aber dennoch f\u00fcr uns Barfer ein guter Anhaltspunkt.<\/p>\n<p>Man nehme den Wert der Tabelle und rechnet diesen auf eine Woche hoch. Dann vergleicht man die Angaben des besorgten Seealgenmehl und kann sich errechnen, wie viel der Hund in der Woche ben\u00f6tigt. Konkret bedeutet dies, ein 30 kg schwerer Hund hat einen Tagesbedarf an Jod 302,52 \u00b5g. Auf die Woche hochgerechnet besteht ein Bedarf von 2.117,64 \u00b5g. Mein aktuelles Seealgenmehl hat einen Wert von 420 mg je Kilo. Das sind umgerechnet 420 \u00b5g auf 1 Gramm Seealgenmehl.<\/p>\n<p>Man nimmt den Wochenwert von 2117,64 und teilt dies durch 420. Das bedeutet der Hund ben\u00f6tigt 5 Gramm Seealgenmehl in der Woche.<\/p>\n<p>Aber Vorsicht, zuviel Jod schadet der Schilddr\u00fcse!<\/p>\n<h4>Hochwertige \u00d6le (<a href=\"https:\/\/www.barf-alarm.de\/produkt\/lunderland-omega-3-oel\/\" target=\"_blank\">Omega 3<\/a>-Versorgung&#8230;)<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1962\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/omega_1505290210-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/p>\n<p>Gut eignet sich ein hochwertiges Omega 3-6-9 \u00d6l, sowie ein Lachs\u00f6l zur F\u00fctterung. Was zus\u00e4tzlich unbedenklich gef\u00fcttert werden kann ist Kokos\u00f6l und Lein\u00f6l.<\/p>\n<h4>N\u00fcsse und Samen (Vitamine, Fette\u2026)<\/h4>\n<p>N\u00fcsse und Kerne sind reich an Zusatzvitaminen und wertvollen Spurenelementen, wie Vitamin B und E, Magnesium, Kupfer und Zink. Sie stellen eine Bereicherung des Speiseplans dar. Als Faustregel kann man ein bis zwei Gramm je Kg \/ K\u00f6rpergewicht f\u00fcttern. Allerdings sollten diese gemahlen oder gem\u00f6rsert verf\u00fcttert werden, da die N\u00e4hrstoffe vom Hund sonst nicht aufgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gef\u00fcttert werden k\u00f6nnen: Sonnenblumenkerne, Sesam, K\u00fcrbiskerne, Waln\u00fcsse, Paran\u00fcsse, Haseln\u00fcsse, Pinienkerne, Cashewkerne.<\/p>\n<p>Macdamian\u00fcsse und Bittermandeln sind f\u00fcr Hunde giftig. Erdn\u00fcsse gelten als Allergieausl\u00f6ser und sollten daher nicht gegeben werden.<\/p>\n<p>Hierbei gilt jedoch nicht immer der Grundsatz: Viel hilft viel! Vielmehr gilt es den individuellen Bedarf des Hundes zu bestimmen. Hierbei k\u00f6nnen entsprechende Bedarfrechner im Internet einen ersten Anhaltspunkt liefern.<\/p>\n<h4>Milchprodukte und Ei<\/h4>\n<p>Diese Produkte k\u00f6nnen &#8211; m\u00fcssen aber nicht gef\u00fcttert werden. Sie enthalten einige Vitamine und tragen zur Versorgung mit essentiellen Aminos\u00e4uren bei. Man sollte jedoch nicht mehr als 5 % der Tagesration f\u00fcttern. Zus\u00e4tzlich sollte man auf einen geringen Milchzuckergehalt achten, da dies besser vertr\u00e4glich ist. Hier eignen sich Buttermilch, Joghurt, Quark und H\u00fcttenk\u00e4se.<\/p>\n<p>Auch k\u00f6nnen ein bis zwei <strong>Eier bzw. Eigelbe <\/strong>in der&nbsp;Woche gef\u00fcttert werden.<\/p>\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n<p>Beachtet bitte, dass der Bedarf eines jeden Hundes variiert und dieser Artikel nur einen \u00dcberblick geben soll. Daher beobachtet euren Hund bitte und passt die Ern\u00e4hrung bei Unvertr\u00e4glichkeiten o.\u00e4. an. Aber vor allem macht euch keinen Stress! Der Hund braucht nicht in jeder Mahlzeit alle N\u00e4hrstoffe. Wichtig ist es, dass langfristig alle N\u00e4hrstoffe in ausreichender Menge gef\u00fcttert werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1963 size-medium\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Luna-Empi-e1505290636562-1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Luna-Empi-e1505290636562-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Luna-Empi-e1505290636562-1-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vorherigen Artikeln haben wir das Thema \u201eBarf\u201c aus einer sehr allgemeinen Perspektive betrachtet und zun\u00e4chst erkl\u00e4rt, was \u201eBarfen\u201c \u00fcberhaupt bedeutet und warum viele Vorurteile von Kritikern nicht \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. In diesem Artikel wollen wir nun erkl\u00e4ren, wie eine ausgewogene Barfern\u00e4hrung f\u00fcr erwachsene, gesunde Hunde aussehen sollte. Dies ist wichtig, denn auch beim Barfen kann&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/barf-fuer-erwachsene-hunde\/\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">BARF f\u00fcr erwachsene Hunde<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":33,"featured_media":555,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-302","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-barfen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/33"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=302"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6687,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/302\/revisions\/6687"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}