{"id":3029,"date":"2018-01-29T20:00:19","date_gmt":"2018-01-29T19:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=3029"},"modified":"2021-01-16T23:58:25","modified_gmt":"2021-01-16T22:58:25","slug":"giardien-beim-hund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/giardien-beim-hund\/","title":{"rendered":"Giardien beim Hund"},"content":{"rendered":"<p>Wenn der Vierbeiner Durchfall hat, so st\u00f6\u00dft man im Gespr\u00e4ch mit anderen Hundebesitzern oder bei der Recherche im Internet schnell auf Giardien als Ursache. Meist liest man haarstr\u00e4ubende Geschichten \u00fcber langwierige Krankengeschichten und Behandlungen, die gef\u00fchlt Jahre dauern. Warum die Giardiasis aber kein solches Schreckgespenst ist wie Internetforen einen auf den ersten Blick glauben lassen erl\u00e4utern wir euch in diesem Beitrag.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Was sind Giardien beim Hund?<\/h2>\n<p>Giardien sind weltweit vorkommende einzellige Parasiten, die bei S\u00e4ugetieren, V\u00f6geln und Reptilien eine Krankheit namens Giardiasis verursachen.&nbsp; Die meisten Erkrankungen unserer Hunde werden durch Giardia duodenalis (syn. lamblia\/intestinalis) ausgel\u00f6st. Giardia duodenalis wird noch unterteilt in verschiedene Genotypen oder Assemblagen, die bevorzugt bestimmte Tierarten oder auch Menschen befallen. Bei uns Menschen sind Giardien \u00fcbrigens ein typisches \u201eUrlaubsmitbringsel\u201c aus den Tropen und verursachen \u201eMontezumas Rache\u201c, auch bekannt als Reisedurchf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Giardien besiedeln meist den oberen Teil des D\u00fcnndarms, k\u00f6nnen aber auch dessen tiefe Anteile, den Dickdarm und sogar die Gallenblase befallen. Dort vermehren sich die Einzeller durch Teilung und bilden eine sogenannte Cyste, welche anschlie\u00dfend mit dem Kot ausgeschieden wird. Giardiencysten sind sehr widerstandsf\u00e4hig und k\u00f6nnen in der Umwelt Wochen bis Monate \u00fcberleben. Die Cyste wird dann, zB beim Abschlecken eines fremden \u201eH\u00e4ufchens\u201c, vom n\u00e4chsten Wirt aufgenommen und gelangt \u00fcber das Maul in den Verdauungstrakt. Dort beginnt dann wieder die Teilung und die Ausscheidung von Cysten. Der Befall mit Giardien kann die Darmschleimhaut so sehr irritieren und entz\u00fcnden, dass es zu akuten, also pl\u00f6tzlich auftretenden, oder aber zu intermittierenden, also immer wieder auftretenden, Durchf\u00e4llen f\u00fchren kann. H\u00e4ufig verlaufen die Infektionen aber auch ganz ohne Symptome was bedeuten kann, dass ein Hund der nicht sichtbar erkrankt ist, als \u00dcbertr\u00e4ger fungiert.<\/p>\n<p>Hunde die an Giardiasis erkrankt sind haben meist breiigen bis w\u00e4ssrigen Kot, welcher mitunter auch schleimig oder blutig sein kann. Von der Aufnahme der Cysten bis zur Erkrankung vergehen meist \u00fcber 10 Tage.<\/p>\n<h3>Giardien bei adulten Hunde und Hundesenioren :<\/h3>\n<p>Bei ausgewachsenen Hunden die \u00fcber ein gut funktionierendes Immunsystem verf\u00fcgen ist eine Infektion mit Giardien zumeist ohne Symptome und der K\u00f6rper bekommt die Infektion \u00fcber kurz oder lang selbst in den Griff. Man geht davon aus, dass etwa ein F\u00fcnftel der gesamten Hundepopulation symptomlos mit Giardien infiziert ist.<\/p>\n<p>Hundesenioren sind insofern etwas gef\u00e4hrdeter an einer symptomatischen Giardieninfektion zu leiden da sie h\u00e4ufiger chronisch krank sind und dadurch ein geschw\u00e4chtes Immunsystem haben.<\/p>\n<h3>Giardien bei Welpen :<\/h3>\n<p>Welpen und Junghunde sind sozusagen der \u201eLieblingswirt\u201c der Giardien, daher finden sich unter jungen Hunden teils hohe Anteile an latent infizierten Tieren. Latent infiziert bedeutet, dass in der Kotprobe zwar Giardien nachgewiesen werden k\u00f6nnen, diese aber keine Symptome verursachen und h\u00e4ufig als Zufallsbefund festgestellt werden.<\/p>\n<p>Andererseits sind Welpen und Junghunde auch die Gruppe unter den Vierbeinern, die am h\u00e4ufigsten Symptome einer Giardiasis entwickeln.<\/p>\n<h2>Was sind die Ursachen f\u00fcr Giardien beim Hund ?<\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst einmal muss der Hund, um \u00fcberhaupt an einer symptomatischen Giardiasis zu erkranken, Kontakt zum Kot eines (latent) infizierten Tieres haben und die Giardiencysten oral aufnehmen, damit diese sich im Darm ansiedeln und vermehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt ist es dann in den meisten F\u00e4llen so, dass der Hund nach dem Kontakt nie die Symptome einer Giardiasis entwickelt und die Infektion selbstlimitierend verl\u00e4uft. Bei einem gesunden Hund ist dies der wahrscheinlichste Verlauf, weshalb alles, was der Gesunderhaltung des Vierbeiners zutr\u00e4glich ist, nat\u00fcrlich neben vielen anderen positiven Effekten auch den Verlauf einer Giardieninfektion positiv beeinflusst.<\/p>\n<h2>Giardien beim Hund : Symptome<\/h2>\n<p>Die Symptome der Giardiasis sind allen voran der Durchfall. Dieser kann sowohl akut und heftig auftreten als auch, was der h\u00e4ufigere Verlauf ist, intermittierend. Das bedeutet, dass der Hund immer wieder Episoden mit Durchf\u00e4llen hat.<\/p>\n<p>Die Durchf\u00e4lle sind in der Regel sehr heftig, enthalten oft Schleim- und Blutbeimengungen und k\u00f6nnen das Tier stark schw\u00e4chen.<\/p>\n<h2>Giardien beim Hund : \u00dcbertragung und Inkubationszeit<\/h2>\n<p>Giardien sind Parasiten die f\u00e4kal-oral \u00fcbertragen werden, also \u00fcber die Aufnahme des cystenhaltigen Kots in den Magen-Darm-Trakt des n\u00e4chsten Wirts gelangen. Die Inkubationszeit betr\u00e4gt zumeist mehr als 10 Tage.<\/p>\n<h3>Giardien \u00dcbertragung auf andere Hunde :<\/h3>\n<p>Wenn wir Hundebesitzer einmal ehrlich sind wissen wir alle, wie schnell das geht \u2013 unser Hund schnuppert fr\u00f6hlich auf einer Wiese herum und, so schnell kann man dem Vierbeiner gar kein \u201ePfui\u201c entgegenschmettern, schleckt pl\u00f6tzlich an einem f\u00fcr ihn appetitlich anmutenden Haufen eines Artgenossen.<\/p>\n<p>Wenn in diesem Kot dann Giardiencysten enthalten sind, k\u00f6nnen diese den Darm des neuen Wirts befallen. Oft kann das Immunsystem den Ausbruch von Symptomen aber wie erw\u00e4hnt verhindern.<\/p>\n<h3>Giardien \u00dcbertragung vom Hund auf den Menschen, ist eine Ansteckung m\u00f6glich ?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier wird es etwas komplizierter und die schnelle Antwort auf die Frage, ob eine \u00dcbertragung m\u00f6glich w\u00e4re ist dass es prinzipiell m\u00f6glich ist. Giardien verursachen auch beim Menschen Durchf\u00e4lle, wie eingangs erw\u00e4hnt sind sie ein Klassiker unter den Reisedurchf\u00e4llen und werden daher meistens wohl eher durch unsaubere Drinks oder Salate im Urlaub als durch den eigenen Vierbeiner \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Nun ist es aber so, dass man inzwischen wei\u00df dass zwar die gleiche Art ist, die sowohl Hund als auch Mensch befallen kann, es unter ihnen aber verschiedene Typen gibt, die bevorzugt eine Spezies, so eben Mensch, Hund oder auch Katzen, befallen.<\/p>\n<p>Sollte der eigene Hund also an Giardiasis erkrankt sein muss grunds\u00e4tzlich davon ausgegangen werden, dass man sich anstecken k\u00f6nnte \u2013 und deshalb mit den Ausscheidungen des Hundes hygienisch umgegangen werden. In der Praxis ist es aber sicherlich so, dass es in den seltensten F\u00e4llen zu einer \u00dcbertragung kommt.<\/p>\n<h2>Giardien beim Hund : Diagnostik<\/h2>\n<p>Wenn der Hund Symptome zeigt, die auf eine Giardiasis hindeuten k\u00f6nnen, so hat der Tierarzt mehrere M\u00f6glichkeiten den Verdacht zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Einen symptomfreien Hund zu testen wird als nicht sinnvoll angesehen, da dieser nicht behandlungsbed\u00fcrftig ist.<\/p>\n<h3>Giardien Schnelltest f\u00fcr Hunde :<\/h3>\n<p>Seit einiger Zeit gibt es einen bequemen Schnelltest auf Giardien, bei welchem Anteile von Giardien im Kot des Hundes nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Der Test ist, im Gegenteil zu einer mikroskopischen Kotuntersuchung, nicht auf den Zeitraum angewiesen in welchem der Hund Giardiencysten ausscheidet und kann direkt in der Praxis des Tierarztes durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h3>Kotprobe :<\/h3>\n<p>Der Nachweis der Giardieninfektion kann auch \u00fcber eine mikroskopische Kotprobe erfolgen. Hierbei werden die ausgeschiedenen Cysten nachgewiesen, nachdem der Kot \u00fcber ein spezielles Flotationsverfahren aufbereitet wurde.<\/p>\n<p>Veterin\u00e4rmedizinische Labore bieten zudem noch genauere Verfahren an, um den Kot aufzubereiten und sehr sicher nachzuweisen, ob sich darin Giardiencysten befinden.<\/p>\n<p>Die Kotprobe sollte \u00fcber einen Zeitraum von 3 Tagen gesammelt werden, da die Cysten nicht dauerhaft sondern intermittierend ausgeschieden werden.<\/p>\n<h2>Giardien beim Hund : Behandlung<\/h2>\n<p>Eine symptomatische Giardiasis sollte immer durch einen Tierarzt behandelt werden.<\/p>\n<p>Zur Behandlung der Giardieninfektion des Hundes stehen aktuell zwei zugelassene Wirkstoffe zur Verf\u00fcgung: Fenbendazol und Metronidazol. Welches Medikament in Frage kommt, oder ob die beiden kombiniert verabreicht werden, muss individuell von Fall zu Fall durch den behandelnden Tierarzt entschieden werden. Das von ihm vorgegebene Eingabeprotokoll sollte dann strikt durchgef\u00fchrt werden um das Ziel der Behandlung, die Symptomfreiheit, zu Erreichen.<\/p>\n<p>Immer wieder liest und h\u00f6rt man auch, dass Hunde mit dem Wirkstoff Carnidazol behandelt wurden. Grunds\u00e4tzlich ist dies ebenfalls wirksam gegen Giardien, besitzt jedoch keine Zulassung f\u00fcr die Anwendung am Hund. Tier\u00e4rzte in Deutschland sind aber verpflichtet immer zuerst die zugelassenen Medikamente einzusetzen bevor sie \u201eumwidmen\u201c, also ein nicht f\u00fcr die Tierart zugelassenes Medikament oder ein Medikament aus der Humanmedizin an ihre Patienten geben. Daher hat der Tierarzt in der Regel keine M\u00f6glichkeit auf individuelle W\u00fcnsche des Besitzers nach Carnidazol anstatt der zugelassenen Mittel einzugehen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu medikament\u00f6sen Behandlung sollte auf Hygiene geachtet werden. Oft wird der Einsatz von speziellen Desinfektiionsmitteln und Dampfreinigern empfohlen. Ob dies notwendig ist oder eine \u201enormale\u201c Hygiene, wie man sie auch bei einer Magen-Darm-Infektion des Menschen walten lassen w\u00fcrde, ausreicht sollte mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.<\/p>\n<h2>Giardien beim Hund : Optimale Ern\u00e4hrung<\/h2>\n<p>Hier scheiden sich die Geister und es gibt sicherlich nicht DIE optimale Ern\u00e4hrung f\u00fcr einen Hund mit symptomatischer Giardisis. Die meisten Hundebesitzer werden sich f\u00fcr eine kommerzielle Magen-Darm-Di\u00e4t entscheiden. Wer etwas individueller vorgehen m\u00f6chte, etwa weil der Hund ohnehin nicht mit Fertigfutter gef\u00fcttert wird, kann nat\u00fcrlich durch eine passende Di\u00e4t die Behandlung optimal unterst\u00fctzen. Wie beim Menschen auch sind Tiere die an Durchfall leiden durch die gest\u00f6rte Verdauung auf leichtverdauliche Kost angewiesen. H\u00e4ufig wird eine kohlenhydratfreie Ern\u00e4hrung als optimal angesehen, was auch in vielen F\u00e4llen die sinnvollste M\u00f6glichkeit ist den Hund individuell zu f\u00fcttern. Falls der Hund aber an akutem, sehr schwerem Durchfall&nbsp; mit hohem Fl\u00fcssigkeits- und N\u00e4hrstoffverlust leidet sind Kohlenhydrate als Energielieferant um seinen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten eventuell kurzfristig doch notwendig bis sich die Situation des Hundes stabilisiert hat. Sinnvoll ist es daher gemeinsam mit dem Tierarzt zu entscheiden welche F\u00fctterungsart f\u00fcr den eigenen Hund angemessen ist. Drastische Wechsel der F\u00fctterungsart sind bei einem Hund der aktuell symptomatisch ist ebenfalls nicht zu empfehlen \u2013 hier sollte die erfolgreiche Behandlung abgewartet werden und im Anschluss auf eine andere Ern\u00e4hrung umgestellt werden, welche eine gesunde Darmflora unterst\u00fctzt. Hier bietet sich die biologisch artgerechte Rohf\u00fctterung als optimale Ern\u00e4hrungsform f\u00fcr den Hund an. BARF wird ohnehin von vielen Besitzern kohlenhydratarm durchgef\u00fchrt und kann bis hin zu kohlenhydratfrei individuell vom Besitzer auf den Hund abgestimmt werden.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Zusammenfassend betrachtet sind Giardien Parasiten, mit welchen sich Hunde und andere S\u00e4ugetiere seit Jahrtausenden auseinandersetzen. Dies zeigt sich auch darin, dass ein Gro\u00dfteil der infizierten Hunde nie an Giardiasis erkrankt und daher schulmedizinisch auch nicht behandlungsbed\u00fcrftig ist. Die symptomatische Giardiasis ist, bei guter Zusammenarbeit mit dem Tierarzt und einer guten \u201eNachsorge\u201c durch hochwerte F\u00fctterung und F\u00f6rderung der Darmflora, ein grunds\u00e4tzlich gut beherrschbare Erkrankung &#8211; entgegen vieler Schreckensberichte aus dem Internet (aber dort liest man ja ohnehin nur von F\u00e4llen, bei welchen es schief ging \u2013 einfach zu berichten \u201etherapiert, dann war\u2019s weg\u201c ist langweilig).<\/p>\n<p>Sollte der eigene Hund also an Durchfall erkranken und Giardien nachgewiesen werden so ist dies kein Grund zu verzweifeln \u2013 hilfreich ist, zun\u00e4chst dem mit der Erkankung erfahrenen Tierarzt zu vertrauen und im Anschluss an die Erkrankung weitere Ma\u00dfnahmen wie die Umstellung der F\u00fctterung anzustreben. Zumeist ist das Thema Giardien dann schnell eins, das der Vergangenheit angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn der Vierbeiner Durchfall hat, so st\u00f6\u00dft man im Gespr\u00e4ch mit anderen Hundebesitzern oder bei der Recherche im Internet schnell auf Giardien als Ursache. Meist liest man haarstr\u00e4ubende Geschichten \u00fcber langwierige Krankengeschichten und Behandlungen, die gef\u00fchlt Jahre dauern. 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