{"id":363,"date":"2020-03-19T18:00:00","date_gmt":"2020-03-19T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=363"},"modified":"2021-01-16T23:39:58","modified_gmt":"2021-01-16T22:39:58","slug":"hund-auf-barf-umstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/hund-auf-barf-umstellen\/","title":{"rendered":"Den Hund Barfen &#8211; Die Umstellung auf BARF"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Sie haben sich entschieden zu \u201ebarfen, haben sich eingelesen, haben rohes, frisches Fleisch gekauft und sind voll motiviert, ihrem Hund eine ausgewogene, nat\u00fcrliche Ern\u00e4hrung zu erm\u00f6glichen? Doch wie anfangen? Was ist, wenn der Liebling die erste Mahlzeit vielleicht sogar verschm\u00e4ht und sie nur schief anguckt?&nbsp;<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In diesem Artikel erkl\u00e4ren wir, wie Sie ihren Hund einfach und unkompliziert auf die neue Ern\u00e4hrung umstellen k\u00f6nnen. Der hier vorgestellte Ablauf ist dabei eine grobe Vorgabe und sollte individuell auf den Hund abgestimmt werden. Er bezieht sich dabei auf einen ausgewachsenen, gesunden Hund. Die Umstellung und die Ern\u00e4hrung bei Welpen verl\u00e4uft zwar \u00e4hnlich, unterscheidet sich aber aufgrund des Wachstums und des ver\u00e4nderten N\u00e4hrstoffbedarfs in einigen Punkten. Darauf werden wir noch in gesonderten Artikeln eingehen.<\/span><\/p>\n<blockquote><p>Hunde brauchen Zeit um sich an das neue Futter zu gew\u00f6hnen<\/p><\/blockquote>\n<p>Beachtet werden sollte auch, dass sich zwar grunds\u00e4tzlich jeder Hund umstellen l\u00e4sst, es aber durchaus einige Zeit dauern kann, bis der Hund das neue Futter akzeptiert und vertr\u00e4gt, vor allem wenn vorher jahrelang Fertigfutter gef\u00fcttert wurde. Dies liegt zum einen daran, dass die Futtermittelindustrie oftmals Lockstoffe und Geschmacksverst\u00e4rker zusetzt, sodass das frische Futter f\u00fcr den Hund zun\u00e4chst \u201efad\u201c schmeckt. Zum anderen f\u00fchrt die&nbsp;hohe Verarbeitungsstufe von Fertigfutter dazu,&nbsp;dass z.B. die Magens\u00e4ureproduktion abnimmt. Dadurch muss sich der Verdauungstrakt des Hundes wieder an nat\u00fcrliche Nahrung gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Artikels zur\u00fcck: <\/span><\/p>\n<h2>Wie stelle ich meinen gesunden Hund am besten auf BARF um?<\/h2>\n<h3><strong>Schritt 1: Entleerung des Verdauungstraktes<\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zu Beginn der Umstellung auf Barf ist es ratsam den Hund einen, eventuell auch zwei Tage, fasten zu lassen. Dadurch kann sich der Verdauungstrakt komplett entleeren. Dies verhindert in der Regel Verdauungsst\u00f6rungen durch unterschiedliche Verdauungszeiten oder G\u00e4rungen durch das Vermischen unterschiedlicher Futterarten. <\/span><\/p>\n<h3><strong>Schritt 2: Gew\u00f6hnung an Barf<\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Gew\u00f6hnung an Barf kann bis zu vier Wochen dauern. Seien Sie deshalb nicht ungeduldig, sondern achten Sie genau auf ihren Hund. Die einzelnen Phasen k\u00f6nnen je nach Hund k\u00fcrzer, aber auch l\u00e4nger sein. Sobald ihr Hund das Futter der jeweiligen Phase gut vertr\u00e4gt, k\u00f6nnen sie in die n\u00e4chste Phase wechseln. Erh\u00f6hen bzw. erg\u00e4nzen sie die neuen Bestandteile nach und nach mit jeder Mahlzeit und nicht alles auf einmal. Umso leichter f\u00e4llt es dem Hund sich an das neue Futter zu gew\u00f6hnen. <\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><b>1. Woche<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">: leichte Kost (helles Fleisch + Innereien, z.B. Pute, Huhn), keine Knochen, Gem\u00fcse ggf. leicht ged\u00fcnstet; besser ist es mehrere kleine Mahlzeiten zu f\u00fcttern, als eine Gro\u00dfe. Beachten sie, dass es vorkommen kann, dass ihr Hund scheinbar mehr Hunger hat als zuvor, dies liegt daran, dass Barf anders als Fertigfutter im Magen des Hundes nicht aufquillt.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-387 aligncenter\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Barf-essen-e1485429665620-1.jpg\" alt=\"\" width=\"698\" height=\"686\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Barf-essen-e1485429665620-1.jpg 698w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Barf-essen-e1485429665620-1-300x295.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 698px) 100vw, 698px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><b>2-3. Woche<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">: Erh\u00f6hung der einzelnen Bestandteile aus Muskelfleisch und Innereien bis zum angestrebten Verh\u00e4ltnis, Einf\u00fchrung neuer Fleischsorten, &nbsp;erste leicht verdauliche Knochen (Gefl\u00fcgelh\u00e4lse, kleine Karkassen). Kommt es bei der F\u00fctterung von Knochen zu Verdauungsproblemen, kann zun\u00e4chst und kurzzeitig auf Knochenmehl oder Eierschalen zur\u00fcckgegriffen werden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-388 aligncenter\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Barf-Artikel-Felix-e1485429705318-1.jpg\" alt=\"\" width=\"698\" height=\"548\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Barf-Artikel-Felix-e1485429705318-1.jpg 698w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Barf-Artikel-Felix-e1485429705318-1-300x236.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 698px) 100vw, 698px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><b>Ab 4. Woche<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">: normale F\u00fctterung m\u00f6glich. Neue Fleischsorten sollten aber nach und nach eingef\u00fchrt werden und auch der Knochenanteil sollte nach und nach angepasst werden. <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Einige Anmerkungen und Tipps zum Schluss, die ich aus eigener Erfahrung bei der Umstellung unserer Kessy nur best\u00e4tigen kann: <\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Was tue ich, wenn mein Hund kein rohes Fleisch mag?<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Meist hilft es das Fleisch kurz anzubraten, da dies den Geschmack etwas verst\u00e4rkt. Des Weiteren m\u00f6gen einige Hunde, so auch unsere H\u00fcndin Kessy, kein st\u00fcckiges Fleisch. Hier sollte man auf gewolftes Fleisch zur\u00fcckgreifen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Mein Hund verweigert sein Futter immer noch <\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Stellen Sie den Futternapf zu den gewohnten Zeiten hin und rufen Sie ihren Hund. M\u00f6chte er nicht fressen, wird das Futter nach 10 Minuten entfernt. Es gibt aber auch keinen Ersatz (!!!). Einem erwachsenen Hund macht es nichts aus, wenn er einige Tage lang hungert. Er wird das Futter aber irgendwann versuchen und in der Regel k\u00f6nnen sie dann problemlos mit der Umstellung beginnen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Mein Hund trinkt weniger Wasser, ist das normal?<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ja. Der Wasseranteil bei frischem Futter ist erheblich h\u00f6her als bei Fertigfutter. Hinzukommt, dass der Salzgehalt erheblich niedriger ist als im Fertigfutter. Daher ben\u00f6tigt der Hund erheblich weniger Wasser.<\/span><\/p>\n<blockquote><p>Barf erfordert Geduld, Konsequenzen und Durchhalteverm\u00f6gen<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Umstellung eines Hundes auf BARF ist kein Zauberwerk. Sie erfordert nur eine gewisse Geduld, Konsequenz und Durchhalteverm\u00f6gen. Sollten Sie Fragen oder Probleme bei der Umstellung haben, helfen wir gerne weiter. <\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie haben sich entschieden zu \u201ebarfen, haben sich eingelesen, haben rohes, frisches Fleisch gekauft und sind voll motiviert, ihrem Hund eine ausgewogene, nat\u00fcrliche Ern\u00e4hrung zu erm\u00f6glichen? Doch wie anfangen? 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