{"id":5299,"date":"2019-08-22T20:00:50","date_gmt":"2019-08-22T18:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=5299"},"modified":"2019-12-03T20:20:39","modified_gmt":"2019-12-03T19:20:39","slug":"leptospirose-beim-hund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/leptospirose-beim-hund\/","title":{"rendered":"\ud83d\udc15 Leptospirose beim Hund\u2757\ufe0f"},"content":{"rendered":"<h3>Leptospirose beim Hund \u2013 Was ist das?<\/h3>\n<p>Die Leptospirose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird und in unseren Breitengraden in den letzten Jahren wieder h\u00e4ufiger diagnostiziert wurde. Grunds\u00e4tzlich kommt diese Krankheit weltweit vor. Die am meisten betroffenen Tiere sind allerdings keine Hunde, sondern M\u00e4use, Ratten und Hamster. Allerdings sind diese Nagetiere die Hauptverantwortlichen, die die Leptospiren verbreiten \u2013 und das, obwohl sie oft selber nicht erkranken.<br \/>\nLeptospirose ist bei uns in Deutschland meldepflichtig, da die Krankheit auch als Zoonose bezeichnet wird. Bei einer Zoonose handelt es sich um eine Krankheit, die von Tieren auf den Menschen \u00fcbertragen werden kann und auch umgekehrt. Daher ist es so wichtig, dass die Leptospirose so fr\u00fch wie m\u00f6glich bei Mensch oder Tier diagnostiziert und behandelt wird.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; H\u00e4ufiges Vorkommen und Verbreitung<\/h3>\n<p>Leptospirose kommt \u00fcberall auf der Welt vor, allerdings schwerpunktm\u00e4\u00dfig dort, wo die hygienischen Verh\u00e4ltnisse zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lassen. Vor allem in den Regionen, wo Menschen und Tiere auf engem Raum zusammenleben m\u00fcssen, verbreiten sich die Leptospiren sehr schnell aus. Wild lebende Nagetiere sind am h\u00e4ufigsten kontaminiert und scheiden die Bakterien \u00fcber den Urin aus. Die Erreger k\u00f6nnen in warmer Umgebungstemperatur leider lange \u00fcberleben. Menschen und Tiere \u2013 neben Hunden auch Rinder und Schweine \u2013 infizieren sich mit den Leptospiren durch K\u00f6rperkontakt.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Richtig und schnell erkennen<\/h3>\n<p>Da immer mehr Hunde aus dem Ausland zu uns importiert werden, sollte bei einem kranken Hund mit breit gef\u00e4cherten Symptomen auch immer an die Krankheit Leptospirose gedacht werden. Oftmals wird der Hund beim Tierarzt mit Beschwerden vorgestellt, die auf viele Krankheiten zutreffen k\u00f6nnen :<\/p>\n<ul>\n<li>Fieber<\/li>\n<li>Erbrechen<\/li>\n<li>Durchfall<\/li>\n<li>blutiger Urin<\/li>\n<li>Appetitmangel<\/li>\n<li>allgemeine Mattigkeit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Tierarzt sollte auf jeden Fall ein Blutbild erstellen lassen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Liegen die Ergebnisse vor, ist bei einem mit Leptospirose erkrankten Hund sehr auff\u00e4llig, dass die Leberwerte und auch die Nierenwerte gleichzeitig sehr schlecht sind. Bei den meisten anderen Infekten ist jeweils immer nur ein Wert au\u00dferhalb der Norm.<br \/>\nKommt weiterhin bei dem tierischen Patienten noch eine Auff\u00e4lligkeit im Bereich der Lunge hinzu \u2013 wie beispielsweise blutiger Auswurf beim Husten \u2013 ist die Diagnose Leptospirose sehr wahrscheinlich richtig.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Ursache<\/h3>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, sind die Haupt\u00fcbertr\u00e4ger der Leptospiren wild lebende Nagetiere wie Ratten und M\u00e4use. Die Bakterien leben und vermehren sich in den Nagern, ohne diese selbst erkranken zu lassen. Die Nagetiere scheiden daher lebenslang die Bakterien \u00fcber den Urin aus. Leider \u00fcberleben die Krankheitserreger auch au\u00dferhalb der Wirtstiere sehr lange, vor allem wenn die Umgebung warm und feucht ist.<br \/>\nHunde k\u00f6nnen sich daher sehr leicht mit den Leptospiren infizieren, wenn sie beispielsweise entweder eine Maus fangen und fressen oder aus einer Wasserpf\u00fctze trinken, die zuvor mit dem Urin eines infizierten Nagers verseucht wurde.<br \/>\nNat\u00fcrlich kann sich auch ein Hund bei einem anderen infizierten Hund anstecken. Das geschieht \u00fcber den direkten Kontakt (beispielsweise ein Hundebiss) bzw. \u00fcber die Tr\u00f6pfcheninfektion.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Symptome<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es bei der Leptospirose auch unterschiedlich schwere Krankheitsverl\u00e4ufe, wie bei jeder Krankheit. Es gibt auch Hunde, die tragen zwar den Erreger in sich, aber erkranken selbst nicht bzw. haben keinerlei Symptome. Das ist insofern gef\u00e4hrlich, als diese Hunde trotzdem andere Hunde mit den Bakterien infizieren k\u00f6nnen, die wiederum aber schwer erkranken k\u00f6nnen.<br \/>\nDie ersten Symptome der Leptospirose \u00e4hneln denen einer harmlosen Infektion. Das ist auch der Grund, warum diese Krankheit bei Hunden manchmal nicht sofort erkannt wird. Im fortgeschrittenen Stadium erleidet der Vierbeiner ein akutes Nieren- und Leber-Versagen. Haben die Bakterien auch die Lunge angegriffen, kommen Atemprobleme und blutiger Husten hinzu. Das liegt darin begr\u00fcndet, dass die Bakterien sich im K\u00f6rper des Hundes \u00fcberall schnell ausbreiten und s\u00e4mtliche Organe befallen.<br \/>\nDer Hund mit diesen Symptomen zeigt ein schweres Krankheitsbild und ist oft nicht mehr in der Lage, sich fortzubewegen.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Krankheitsverlauf<\/h3>\n<p>Leider gibt es bei der Leptospirose kein einheitliches Krankheitsbild. Es kommt auch immer auf das Immunsystem des Hundes an, wie er mit den eingedrungenen Bakterien fertig wird. Ist der Hund in einer guten k\u00f6rperlichen Verfassung, wird er eventuell mit den Leptospiren selber fertig und zeigt nur harmlose grippe\u00e4hnliche Symptome.<br \/>\nKann sich der Hund allerdings selber gegen die Erreger nicht w\u00e4ren, befallen die Bakterien schnell alle lebenswichtigen Organe des Hundes. Das sind in erster Linie die Niere und die Leber und auch die Lunge. Wird die Leptospirose nicht schnell erkannt und behandelt, bereiten sich die Bakterien immer weiter aus und die Krankheit f\u00fchrt infolge mehrerer Organversagen schnell zum Tod.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund -Inkubationszeit<\/h3>\n<p>Da im Nachhinein sehr schwer festgestellt werden kann, in welcher Situation sich der Hund mit den Bakterien angesteckt hat, ist es schwer, eine allgemeing\u00fcltige Inkubationszeit bei der Leptospirose zu nennen. Auch namhafte Experten sprechen daher von einer Spannweite von 2-30 Tagen. In der Regel kannst du aber davon ausgehen, dass eine Inkubationszeit von 7-14 Tagen (also der goldene Mittelweg) ungef\u00e4hr den Tatsachen entspricht.<br \/>\nWenn du aber gesichert davon ausgehen kannst, dass sich dein Hund bei einem nachweislich infizierten Hund angesteckt haben k\u00f6nnte, solltest du keine Zeit verlieren und sofort einen Tierarzt konsultieren. Dort solltest du dann deinen Verdacht auch mitteilen, sodass der Tierarzt sofort gezielte Ma\u00dfnahmen ergreifen kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5496\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/leptospirose.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/leptospirose.jpg 800w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/leptospirose-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/leptospirose-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h3>Gibt es eine chronische Leptospirose beim Hund?<\/h3>\n<p>Bei der Leptospirose handelt es sich um einen krankmachenden Bakterienstamm, der wiederum bis zu 200 Unterst\u00e4mme aufweist. Von diesen Bakterien gibt es welche, die sehr aggressiv sind und einige, die bei einer Ansiedlung keine schweren Symptome der Krankheit ausl\u00f6sen. Gerade die letzteren Bakterien, die zwar den Hund befallen haben, aber keine spezifischen Symptome zeigen, werden als Ausl\u00f6ser f\u00fcr die chronische Leptospirose gesehen. Der Hund ist also dauerhaft infiziert, zeigt aber keine spezifischen Symptome und wird deswegen auch nicht behandelt. In diesen F\u00e4llen ist der Hund also chronisch an Leptospirose erkrankt.<br \/>\nIm \u00dcbrigen ist diese Variation die gef\u00e4hrlichere f\u00fcr andere Menschen und Tiere. Auch wenn der infizierte Hund keine Symptome zeigt, gibt er aber dauerhaft \u00fcber den Urin die Erreger an die Umwelt ab.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Meldepflichtig?<\/h3>\n<p>Ja, der Nachweis der Erkrankung Leptospirose ist meldepflichtig. Das gilt im \u00dcbrigen f\u00fcr Menschen und Tiere. Der Allgemeinmediziner oder der Tierarzt sind verpflichtet, jeden Ausbruch dieser Erkrankung zu melden \u2013 und zwar 24 Stunden nach dem Erlangen der Erkenntnis.<br \/>\nBei Personen werden diese sogar namentlich beim Gesundheitsamt gemeldet.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Diagnose<\/h3>\n<p>Die Diagnose der Krankheit Leptospirose stellt ausschlie\u00dflich der Tierarzt. Daf\u00fcr wird er dich als Hundehalter auch zur gesamten Vorgeschichte deines Hundes befragen. Interessant ist in diesem Fall nat\u00fcrlich auch die Herkunft des Hundes. Kommt er aus dem Ausland oder aus einem Tierheim, ist der Befall mit Leptospiren wahrscheinlicher, als wenn der Hund ausschlie\u00dflich im famili\u00e4ren Umfeld gehalten wurde.<br \/>\nAnhand eines gro\u00dfen Blutbildes wird der Tierarzt schnell erkennen, welche Organe nicht gesund sind. Sind mehrere Organe wie Leber, Niere, Lunge gleichzeitig betroffen, sollte die Leptospirose in Betracht gezogen werden. Gleichzeitig k\u00f6nnen durch eine Blutprobe Antik\u00f6rper festgestellt werden.<br \/>\nIst der Verdacht auf diese Krankheit bereits gegeben, kann mithilfe einer Urinuntersuchung der Erreger direkt nachgewiesen werden.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Behandlung<\/h3>\n<p>Da es sich bei den Leptospiren Bakterien handelt, ist die erste Wahl bei der Behandlung der Einsatz eines geeigneten Antibiotikums. Eventuell sollte zus\u00e4tzlich auch noch Penicillin verabreicht werden, um m\u00f6glichst alle St\u00e4mme der Bakterien zu vernichten. Daraus ist ersichtlich, wie wichtig es ist, die Krankheit fr\u00fchzeitig zu erkennen.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich solltest du bedenken, dass ein Antibiotikum zwar die Bakterien einged\u00e4mmt, diese aber schon Sch\u00e4den am Hund eingeleitet haben k\u00f6nnen. Sind die Erreger nicht mehr vorhanden, m\u00fcssen die betroffenen und gesch\u00e4digten Organe behandelt werden. Das kann sich mitunter etwas hinziehen, da es davon abh\u00e4ngt, wie fortgeschritten die Krankheit war, als sie erkannt wurde.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211;&nbsp;Kosten einer Behandlung<\/h3>\n<p>Abgesehen von der Diagnosefindung, die ja auch Geld kostet, sind die Kosten bei der Behandlung von Leptospirose im Vergleich zu anderen Krankheiten, nicht ganz so hoch. Als erstes beschr\u00e4nkt sich die Behandlung auf die Gabe von einem Antibiotikum. Da ein spezielles Antibiotikum gegeben werden sollte, kann es etwas teurer sein, als ein herk\u00f6mmliches Mittel. Beachte aber, dass das Antibiotikum sehr lange gegeben werden sollte \u2013 im Schnitt ca. 14 Tage. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Bakterien vernichtet werden.<br \/>\nDie weiteren Kosten h\u00e4ngen davon ab, welche Organe besch\u00e4digt wurden. Aber in der Regel werden keine teuren Operationen ben\u00f6tigt, sondern ausschlie\u00dflich Medikamente eingesetzt.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Heilungschancen?<\/h3>\n<p>Wird die Krankheit fr\u00fchzeitig erkannt, sind die Heilungschancen f\u00fcr deinen Hund gut. Je eher die Bakterien ausgerottet werden, desto weniger werden die inneren Organe angegriffen und der Hund kann sich von der Krankheit wieder erholen. Trotzdem sprechen die Mediziner allgemein leider nur von einer 50 % Chance, die der Hund zum \u00dcberleben hat. Viel zu oft droht ein multiples Organversagen.<br \/>\nLeider ist die Heilungschancen bei jungen Hunden noch viel geringer. Gerade Welpen in schlechter Haltung oder bei Vermehrern im Ausland kommt das Immunsystem nicht gegen die Bakterien an. Die Sterblichkeitsrate liegt hier fast bei 80 %.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; \u00dcbertragbar auf den Mensch?<\/h3>\n<p>Leider geh\u00f6rt die Krankheit Leptospirose zu den Zoonosen. Das bedeutet erst einmal, dass sowohl Menschen als auch Tiere an den gleichen Erregern erkranken k\u00f6nnen. Es gibt also die Leptospirose bei Hunden und bei Menschen gleicherma\u00dfen. Grunds\u00e4tzlich ist es also m\u00f6glich, dass sich der Mensch beim Hund ansteckt und auch umgekehrt sich der Hund beim Menschen anstecken k\u00f6nnte.<br \/>\nSollte sich dein Hund also infiziert haben, musst du aber nicht sofort in Panik ausbrechen. Bei einer normalen Hygiene zwischen dir und deinem Hund sollte es nicht zwangsl\u00e4ufig passieren. Du solltest nat\u00fcrlich immer daran denken, dass die Erreger aus dem Urin ausgeschieden werden. Wenn du also eine Urinpf\u00fctze beseitigen musst, solltest du auf jeden Fall Handschuhe dabei tragen und dir anschlie\u00dfend die H\u00e4nde waschen. Nat\u00fcrlich darf dich dein infizierter Hund auch auf keinen Fall bei\u00dfen.<br \/>\nGro\u00dfe Vorsicht walten lassen solltest du allerdings bei Kindern und Menschen mit einem schwachen Immunsystem.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-5497\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/lepto.jpg\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/lepto.jpg 800w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/lepto-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/lepto-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/lepto-104x69.jpg 104w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Impfung sinnvoll?<\/h3>\n<p>Wenn du ganz sicher gehen willst, dass dein Hund diese Krankheit nicht bekommt oder dein Hund mit vielen Hunden Kontakt hat, bei denen eine Infektion nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine Impfung nat\u00fcrlich sinnvoll. Allerdings solltest du wissen, dass eine Impfung gegen Leptospirose nur gegen die vier gr\u00f6\u00dften Bakterienst\u00e4mme der Leptospiren m\u00f6glich ist. Damit ist zwar sichergestellt, dass dein Hund bei einer Infektion mit dieser Krankheit keine schweren Symptome bekommt. Aber ganz ausschlie\u00dfen kannst du den Befall dieser Krankheit auch mit einer Impfung nicht. Aber die \u00dcberlebenschance ist selbst bei einer Infektion sehr gro\u00df.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211;&nbsp;Kosten f\u00fcr eine Impfung<\/h3>\n<p>Eine Impfung allein gegen Leptospirose ist nicht m\u00f6glich. Du kannst deinen Hund nur mit einer Impfkombination sch\u00fctzen. Bei einer Sechsfachimpfung wird die Leptospirose allerdings neben Staupe, Parvovirose, HCC, Tollwut und Zwingerhusten mit abgedeckt.<br \/>\nDie Kosten f\u00fcr diese Sechsfachimpfung betragen ungef\u00e4hr 60 \u20ac.<\/p>\n<h3>Leptospirose beim Hund &#8211; Nebenwirkungen der Impfung<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich darfst du beim Thema Impfen nicht vergessen, dass der k\u00fcnstliche Erreger dieser Krankheit in deinen Hund injiziert wird. Das wird nicht immer spurlos an ihm vor\u00fcbergehen. Die Nebenwirkungen k\u00f6nnen also die der eigentlichen Krankheit entsprechen. Dein Hund k\u00f6nnte also leichtes Fieber, allgemeine Mattigkeit und vermehrten Urin\/Kotabsatz als Nebenwirkung anzeigen. Nach ein paar Tagen sollten die Symptome aber verschwinden.<\/p>\n<h3>Ist Leptospirose beim Hund t\u00f6dlich?<\/h3>\n<p>Es kommt darauf an, wann die Krankheit erkannt wird. Im fr\u00fchen Stadium ist sie recht gut heilbar. Wird die Krankheit allerdings nicht erkannt, f\u00fchrt sie recht h\u00e4ufig zum Tod durch multiples Organversagen.<\/p>\n<h2><\/h2>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leptospirose beim Hund \u2013 Was ist das? Die Leptospirose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird und in unseren Breitengraden in den letzten Jahren wieder h\u00e4ufiger diagnostiziert wurde. Grunds\u00e4tzlich kommt diese Krankheit weltweit vor. Die am meisten betroffenen Tiere sind allerdings keine Hunde, sondern M\u00e4use, Ratten und Hamster. 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