{"id":5839,"date":"2019-10-02T20:00:55","date_gmt":"2019-10-02T18:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/?p=5839"},"modified":"2019-12-03T12:03:49","modified_gmt":"2019-12-03T11:03:49","slug":"kind-und-hund-geht-das-die-wichtigsten-regeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/kind-und-hund-geht-das-die-wichtigsten-regeln\/","title":{"rendered":"\ud83d\udc15 Kind und Hund \u2013 Geht das? Die wichtigsten Regeln"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Leben mit Kind und Hund <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Denken wir an Kind und Hund, so haben wir meist ein harmonisches Bilderbuchszenario im Kopf: Wie zum Beispiel der Hund, der das in der Wippe schlafende Baby beh\u00fctet, w\u00e4hrend die Mutter das Mittagessen f\u00fcr das bereits \u00e4ltere zur Schule gehende Kind vorbereitet. Nach dem Essen, k\u00fcmmert sich die Mutter um den kleinen Wonneproppen. W\u00e4hrenddessen spielt der \u00e4ltere Nachwuchs gen\u00fcsslich mit dem Hund im Garten. Das w\u00e4re doch ein wirklich sch\u00f6nes Bild, oder nicht? W\u00e4re da nicht die Wirklichkeit, die eine gewaltige Schattenseite beim Gemeinsam von Kind und Hund mit sich bringt. Denn ferner vieler Meinungen hat eine Statistik ergeben, dass rund 70% der Bissverletzungen im eigenen Zuhause passieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem ist, dass Kindern leider gro\u00dfteils die Signale von Hunden nicht bekannt sind, diese teilweise missachtet oder aber auch \u00fcbersehen werden. So kommt es dann leider zu Bissvorf\u00e4llen. Verantwortlich hierf\u00fcr ist jedoch nicht der Hund, sondern die Erziehungsberechtigten bzw. Hundebesitzer. Die Verantwortlichen m\u00fcssen im Vorfeld Ma\u00dfnahmen ergreifen, um solche Vorf\u00e4lle zu verhindern. Das hei\u00dft, den Kindern muss gezeigt werden, wie und was sie mit dem Hund tun d\u00fcrfen und was eben nicht. Ist das Kind zu klein, um das zu verstehen, dann muss ein Erziehungsberechtigter bzw. auch der Hundebesitzer darauf achten, dass es zu keiner Konfliktsituation zwischen Kind und Hund kommt bzw. diese notfalls aufl\u00f6sen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Hunde kommunizieren st\u00e4ndig mit uns, sei es mittels Mimik, K\u00f6rpersprache oder Laut. Wir m\u00fcssen lernen, diese zu verstehen, um zu wissen, wenn eine Situation f\u00fcr den Hund nicht mehr als angenehm empfunden wird. Das ist meiner Meinung nach aber das gro\u00dfe Problem. Die Grenze des Hundes wird oft nicht ernst genommen oder auch durch Unwissenheit \u00fcbersehen. Viele sind der Meinung, ein \u201eperfekter\u201c Familienhund m\u00fcsse sich alles gefallen lassen. So entstehen diese ach so s\u00fc\u00dfen Fotos mit Kindern, die \u00fcber den schlafenden Hund krabbeln oder auf welchem das Kind auf dem Hund sitzt und darauf wartet, dass dieser losgaloppiert. Diese Bilder sind nicht nur nicht lustig und schon gar nicht s\u00fc\u00df, sondern auch unglaublich gef\u00e4hrlich. Denn zeigt der Hund dann einmal, dass es ihm jetzt reicht, dann kann es auch schon zu sp\u00e4t sein, einzugreifen. Im besten Fall ist das Kind \u201enur\u201c traumatisiert, die Eltern vertrauen ihrem vor kurzem noch ach so perfekten Familienhund nicht mehr und auch der Hund f\u00fchlt sich in seinem Zuhause missverstanden und nicht mehr sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es gibt auch eine positive Seite von Kind-Hund Beziehungen, die es Wert ist, darauf zu achten, dass es zwischen Kind und Hund problemlos klappt. Denn man wei\u00df mittlerweile, dass <strong>Kinder, die mit Hunden aufwachsen<\/strong>, nicht nur gesundheitlich, sondern auch psychosozial Entwicklungstechniken enorm profitieren. Das Wichtigste dabei ist aber, sich der Verantwortung als Eltern bzw. Hundebesitzer bewusst zu sein, damit zwischen Kind und Hund \u00fcberhaupt eine Freundschaft und auch das dementsprechende Vertrauen entstehen kann. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"548\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_206166310-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6007\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_206166310-1.jpg 800w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_206166310-1-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_206166310-1-768x526.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind und &nbsp;Hund &#8211; Beziehung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, wirken sich Kind-Hund Beziehungen positiv auf die Entwicklung von Kindern aus. Damit diese positive Entwicklung jedoch stattfinden kann, ist es wichtig zu wissen, dass hier nicht nur die Bed\u00fcrfnisse des Kindes eine zentrale Rolle spielen. Auch Hunde haben als f\u00fchlende und denkende Lebewesen Bed\u00fcrfnisse, die es zu beachten gilt. Besonders hervorheben m\u00f6chte ich hier das Bed\u00fcrfnis nach Sicherheit, Ruhe, Wohlbefinden und auch das Bed\u00fcrfnis des Verstandenwerdens. Hier sind vor allem die Eltern bzw. Hundebesitzer angehalten, dem Kind \u2013 je nach Entwicklungsstand \u2013 zu lernen, auf welche k\u00f6rpersprachlichen Signale besonders geachtet werden sollten. Ebenso sollte das Kind auch dahingehend aufgekl\u00e4rt werden, was es mit dem Hund tun darf und was nicht. Hier stehen vor allem Achtsamkeit sowie ein respektvoller Umgang mit anderen Lebewesen im Vordergrund. Ist das Kind zu klein, um das ein oder andere zu verstehen, dann sollten die Eltern bzw. Hundebesitzer eingreifen, damit es zu keinem Konflikt kommt. <\/p>\n\n\n\n<p><em>It\u2019s not the dogs job to know how to interact with your kids. It\u2019s your job to teach your kids how to interact with a dog. (Unbekannt) <\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind und Hund &#8211; Erziehung <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Erziehung deines Hundes \u2013 egal, ob es um das Gemeinsam mit Kindern oder um andere Trainingsthemen geht \u2013 sollte IMMER gewaltfrei unter Einsatz von Lob und Belohnung sowie Ber\u00fccksichtigung der Bed\u00fcrfnisse des Hundes stattfinden. Auch dein Kind sollte im respektvollen und achtsamen Umgang mit dem Hund, aber auch anderen Lebewesen und Mitmenschen, geschult werden. Hier gebe ich zu bedenken, dass Kinder auch durch Beobachtung lernen. So solltest du darauf achten, deinem Kind auch das richtige Verhalten vorzuleben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind oder Hund zuerst? <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Endeffekt ist es v\u00f6llig egal, ob zuerst das Kind oder der Hund da ist. In beiden F\u00e4llen ist es wichtig, auf die Bed\u00fcrfnisse des einzelnen sowie das Gemeinsam von Kind und Hund zu achten. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind und Hund &#8211; ab welchem Alter<\/strong> ? <\/h4>\n\n\n\n<p>Hier muss zu aller erst gesagt sein, Hunde sind KEINE Stofftiere und k\u00f6nnen auch keinen Spielgef\u00e4hrten oder Babysitter ersetzen. Ein Hund bringt enorm viel Verantwortung mit sich. Ja, ein Kind nat\u00fcrlich auch, das will ich nicht bestreiten. Einem Kind kann ich jedoch je nach Entwicklungsstand erkl\u00e4ren, warum ich bestimmte Dinge nicht toll finde. Daher: Umso \u00e4lter das Kind, umso einfacher ist es, diesem dem richtigen Umgang mit Hunden zu erkl\u00e4ren. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Studie ergab, dass etwa 62% aller\ngetesteten 4-J\u00e4hrigen eine aggressive Mimik (u.a. gefletschte Z\u00e4hne) beim Hund\nals gl\u00fccklich bzw. l\u00e4chelnd interpretieren. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind und Hund zusammenf\u00fchren<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><strong> <\/strong>Egal, ob es um einen Welpen oder um einen erwachsenen Hund geht. An dem Tag, an dem der Hund einzieht, ist das beste Geschenk, dass du deinem Kind sowie auch dem Hund machen kannst, ein (Computer)Spiel, welches sich dein Kind schon seit langem w\u00fcnscht. So ist das Kind mit Sicherheit in den ersten Tagen besch\u00e4ftigt und der Hund kann sich in Ruhe einleben und seine neue Familie und Umgebung kennenlernen, ohne dass er von der Freude des Kindes \u00fcberrannt wird \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_410396701.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6012\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_410396701.jpg 800w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_410396701-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_410396701-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_410396701-104x69.jpg 104w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind und Hund \u2013 Die wichtigsten Regeln<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1. Das Kind \u00e4rgert und provoziert den Hund <\/h4>\n\n\n\n<p>Hier musst du unbedingt eingreifen und deinem Hund helfen, die Situation aufzul\u00f6sen, bevor er es \u2013 aus gutem Grund \u2013 selbst tut. Dar\u00fcber hinaus solltest du deinem Kind unbedingt erkl\u00e4ren, dass auch Hunde f\u00fchlende Gesch\u00f6pfe sind und wir daher so nicht mit anderen Lebewesen umzugehen haben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2. Das Kind jagt den Hund<\/h4>\n\n\n\n<p>Fangspiele haben meiner Meinung nach beim Gemeinsam von Kind und Hund nichts verloren. Demnach sollte weder dein Kind den Hund jagen, noch sollte es umgekehrt der Fall sein. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">3. Das Kind kneift und pitscht den Hund <\/h4>\n\n\n\n<p>Dein Kind sollte lernen, dass der Hund weder gekniffen, noch an einem K\u00f6rperteil oder am Fell gezogen wird. Es tut dem Hund nicht nur weh, sondern kann auch je nach Reaktion des Hundes f\u00fcr das Kind ziemlich b\u00f6se enden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4. Das Kind ist eifers\u00fcchtig auf den Hund <\/h4>\n\n\n\n<p>Damit zwischen Kind und Hund keine Eifersucht entsteht, sollte auf die Bed\u00fcrfnisse beider Seiten R\u00fccksicht genommen werden. Dies ist nicht immer einfach und ab und zu muss man auch Abstriche machen, weil es die Situation gerade nicht anders zul\u00e4sst. Dies sollte jedoch nicht die Regel sein.  <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">5. Kind und Hund &#8211; Rangordnung <\/h4>\n\n\n\n<p>Die Rangordnung ist leider nach wie vor ein missverstandener Begriff. So wei\u00df man schon seit \u00fcber 10 Jahren, dass auch W\u00f6lfe, die in der Regel ausschlie\u00dflich in Familienverb\u00e4nden leben, eine \u00e4hnliche famili\u00e4re Struktur aufweisen wie wir Menschen. So gibt es nicht den Alphawolf, der sich durch Unterdr\u00fcckung behaupten muss. Ganz im Gegenteil. Denn die Alphatiere in einem Wolfsrudel sind die Eltern der Jungtiere, die mit liebevoller Konsequenz darauf achten, dass ihre Jungen gewisse Regeln und Grenzen einhalten. Sie teilen ihre Erfahrung mit ihrem Nachwuchs, damit auch aus ihnen einmal souver\u00e4ne W\u00f6lfe werden. Erst, wenn man das wei\u00df, beginnt man zu verstehen, dass die typische Rangordnung, wie sie noch von vielen Unwissenden vertreten wird, nichts mit Unterwerfung, Unterdr\u00fcckung und Machtgehabe zu tun hat. Vielmehr bedeutet \u201eChefsein\u201c souver\u00e4n zu f\u00fchren und statt Konflikte zu provozieren, Konflikte mit Grips zu vermeiden. Demnach gibt es auch zwischen Kind und Hund keine Rangordnung, die es in irgendeiner Art zu formen gilt. Das hei\u00dft, wenn ein Hund gegen\u00fcber dem Kind aus unserer Sicht \u201erespektloses\u201c Verhalten zeigt, dann hat dies nichts mit der Rangordnung zu tun, sondern ausschlie\u00dflich damit, dass der Hund es entweder nicht anders gelernt hat oder er mit der jeweiligen Situation \u00fcberfordert ist. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">6. Das Kind reitet auf dem Hund <\/h4>\n\n\n\n<p>Hier solltest du nat\u00fcrlich sofort eingreifen. F\u00fcr Hunde ist dieses Verhalten sehr \u00fcbergriffig, weil es keinerlei h\u00fcndisches Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr gibt, warum sich jemand auf seinen R\u00fccken setzen soll. Dar\u00fcber hinaus kann es auch sehr schmerzhaft sein sowie dein Hund durch das Gewicht des Kindes enorm verletzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">7. <strong>Kind und Hund schlafen gemeinsam<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Dieses Szenario ist immer mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Wenn das Kind im Schlaf beginnt zu strampeln, kann es passieren, dass der Hund mit umherschnappen reagiert, weil er sich im Schlaf erschreckt. Daher sollten Baby und Hund auf gar keinen Fall zusammengekuschelt schlafen. Aber auch bei (Klein)Kindern sollte diese Situation nicht k\u00fcnstlich herbeigef\u00fchrt werden. Da es aber auch sehr viel auf das gegenseitige Vertrauen zwischen Kind und Hund sowie auch die Erfahrungen und die Pers\u00f6nlichkeit des Hundes ankommt, kann solch eine Situation auch komplett harmlos sein. Daher sollte hier immer individuell auf die Situation bezogen agiert werden. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">8. <strong>Kind und Hund unbeaufsichtigt  trennen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ist es gerade nicht m\u00f6glich, sich auf Kind und Hund gleichzeitig zu konzentrieren, dann macht es Sinn kurzfristig Kind und Hund zu trennen. Dies kann auch sinnvoll sein, wenn Kind oder auch Hund eine Verschnaufpause ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">9. Das <strong>Kind umarmt den Hund <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Haben wir einen Menschen gern, dann begr\u00fc\u00dfen wir diesen oft durch eine Umarmung. Hunde begr\u00fc\u00dfen sich in dieser Form jedoch nicht. Besonders sensible Hunde finden es sehr befremdlich, umarmt zu werden, was zum Konflikt f\u00fchren kann. Auch hier spielt die jeweilige Vertrauensbasis zwischen Kind und Hund eine wichtige Rolle und kann ausschlaggebend f\u00fcr den Ausgang der Situation sein. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">10. <strong>Kind und Hund im Umgang <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Wie bereits mehrmals erw\u00e4hnt, sollte der Umgang zwischen Kind und Hund achtsam und respektvoll stattfinden. Unter dem Motto: So wie ich behandelt werden m\u00f6chte, sollte ich auch meine Umwelt behandeln. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">11. <strong>\u00dcbungen f\u00fcr Kind und Hund<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Perfekt f\u00fcr die gemeinsame Besch\u00e4ftigung von Kind und Hund sind  beispielsweise Bewegungstraining und Schn\u00fcffelspiele. So kann dein Kind  beim Bewegungstraining zum einen selbst aktiv werden, indem es dem Hund  die \u00dcbungen vorzeigt. Zum  anderen f\u00f6rderst du dadurch auch die Motorik und das Selbstbewusstsein  deines Kindes und des Hundes. Diese Form der Besch\u00e4ftigung ist besonders  f\u00fcr hibbelige Hunde, aber auch hibbelige Kinder geeignet, um Ruhe zu  f\u00f6rdern. Eine andere M\u00f6glichkeit, Kind und Hund gemeinsam zu  besch\u00e4ftigen, sind Schn\u00fcffelspiele. W\u00e4hrend dein Kind Futterst\u00fccke in  Haus oder Garten versteckt, muss dein Hund geduldig warten. Sobald dein  Kind fertig ist, folgt f\u00fcr den Hund das Signal des Suchens. Hier kann  das Kind mit dem Hund mitgehen und ihm notfalls bei der Suche helfen. Je  nach Erfahrung des Hundes, k\u00f6nnen auch verschiedenste Gegenst\u00e4nde  (Spielsachen, Kleidungsst\u00fccke etc.) versteckt werden, die der Hund dann  suchen muss. Ebenso k\u00f6nnte sich auch das Kind verstecken und warten bis  es der Hund gefunden hat.  Wichtig ist, dass bei der gemeinsamen  Besch\u00e4ftigung von Kind und Hund immer ein Erwachsener dabei ist, um die  Situation im Auge zu behalten und notfalls einzugreifen. Wichtig ist, dass bei der gemeinsamen Besch\u00e4ftigung von Kind und Hund  immer ein Erwachsener dabei ist, um die Situation im Auge zu behalten  und notfalls einzugreifen.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"704\" height=\"600\" src=\"https:\/\/barf-alarm.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_465515933.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6009\" srcset=\"https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_465515933.jpg 704w, https:\/\/www.pet-gold.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/shutterstock_465515933-300x256.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 704px) 100vw, 704px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind und Hund Vorteile<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wie bereits mehrfach erw\u00e4hnt, wirken sich Hund-Kind Beziehungen positiv auf die Entwicklung von Kindern aus. Kinder lernen durch Hunde (aber auch durch andere Lebewesen), achtsamer mit ihrer Umwelt umzugehen sowie auch ein kleines St\u00fcck Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Sie lernen, dass sich die Welt nicht nur um sie selbst dreht, sondern, dass es Gesch\u00f6pfe gibt, die vielleicht unsere Hilfe ben\u00f6tigen. Genauso lernen sie, dass Freundschaft und Bindung auch art\u00fcbergreifend entstehen kann und nicht nur wir Menschen komplexe Lebewesen sind, die f\u00fchlen und denken. Wenn ich an Kind und Hund denke, dann sehe ich \u2013 sofern auf ein harmonisches Miteinander geachtet wird \u2013 nur Vorteile einer solchen Beziehung. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Darf mein Kind mit dem Hund spazieren gehen?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das kommt ganz auf das Alter und die Reife des Kindes an. Ist dein Kind alt und reif genug, um zu verstehen wie mit dem Hund umgegangen werden sollte? Ist es deinem Kind m\u00f6glich, den Hund problemlos zu halten? Wei\u00df dein Kind wie es in Konfliktsituationen mit anderen Hund umzugehen hat? Bitte bedenke, es geht hier nicht nur um die Sicherheit deines Kindes sowie deines Hundes, sondern auch um die Sicherheit der anderen \u201eVerkehrsteilnehmer\u201c. Dar\u00fcberhinaus hast du als Erziehungsberechtiger f\u00fcr dein Kind eine gewisse Aufsichtspflicht zu erf\u00fcllen. Dies trifft auch auf den Hundehalter zu, der per Gesetz ebenso f\u00fcr seinen Hund und dessen Taten verantwortlich ist. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie bekomme ich Kind und Hund unter einen Hut \u2013 \u00dcberforderung und Stress<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Kind als auch Hund nehmen viel Zeit, Geduld und Verantwortung mit sich. Beides unter einen Hut zu bringen klappt nur, wenn die ganze Familie hinter dem Vorhaben steht und sich gegenseitig unterst\u00fctzt. Demnach sollte kein Hund aufgenommen werden, wenn nicht alle (erwachsenen) Familienmitglieder begeistert sind. Dies ist auch oft ein gro\u00dfes Problem, warum der Alltag dann nicht klappt. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kind \u00e4rgert Hund und wird gebissen \u2013 Was tun? <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Situation so schnell wie m\u00f6glich aufl\u00f6sen. Das hei\u00dft den Hund sowie das Kind trennen und vorrangig das Kind verarzten lassen. V\u00f6llig Fehl am Platz ist es, den Hund f\u00fcr sein \u201eVergehen\u201c zu ma\u00dfregeln, denn hier haben klar die Aufsichtspersonen von Kind und Hund versagt. Dar\u00fcberhinaus ist es sp\u00e4testens in diesem Fall sinnvoll, qualifizierte, trainingstechnische Unterst\u00fctzung zu organisieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>FAZIT<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Damit es mit Kind und Hund auch wirklich klappt, sollten einige Regeln beachtet werden. Ebenso sollten die Bed\u00fcrfnisse von Kind und auch Hund gleicherma\u00dfen im Auge behalten werden. Meist werden jedoch die h\u00fcndischen Bed\u00fcrfnisse vergessen, sodass sich der Hund vom Kind meist viel zu viel gefallen lassen muss. Hier sollten unbedingt die Eltern bzw. Hundebesitzer einschreiten, um das Kind als auch den Hund zu sch\u00fctzen. Bestehen bereits Probleme zwischen Kind und Hund, dann empfehle ich in jedem Fall das Hinzuziehen eines qualifizierten Hundetrainers\/einer qualifizierten Hundetrainerin. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leben mit Kind und Hund Denken wir an Kind und Hund, so haben wir meist ein harmonisches Bilderbuchszenario im Kopf: Wie zum Beispiel der Hund, der das in der Wippe schlafende Baby beh\u00fctet, w\u00e4hrend die Mutter das Mittagessen f\u00fcr das bereits \u00e4ltere zur Schule gehende Kind vorbereitet. 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